Mehr Fotos vom koreanischen K5: Der Optima dürfte genauso aussehen

Mit Autos wie dem Stinger oder dem XCeed hat Kia sich in Sachen Design deutlich verbessert. Der neue Optima könnte die Serie fortsetzen. Nachdem der Hersteller Ende Oktober erste Teaserbilder des neuen K5 veröffentlicht hatte, folgen nun richtige Fotos. Das Korea-Modell kommt auf dem Heimatmarkt im Dezember 2019 auf den Markt. Es entspricht dem Optima, der praktisch genauso aussehen dürfte.

Die Bilder zeigen ein sehr coupéhaftes Auto, das kaum Ähnlichkeit mit dem bisherigen Optima hat (der in Deutschland nur noch als Kombi angeboten wird). Die neue Version wirkt deutlich sportlicher:

Kia K5 (2020)
Kia K5 (2020)
Kia Optima (2019)
Kia Optima (2019)

Der neue K5 ist länger und breiter als sein Vorgänger. Er wächst um fünf Zentimeter auf 4,91 Meter, die Breite erhöht sich um zweieinhalb Zentimeter auf 1,86 Meter. Der Radstand verlängert sich auf 2.850 Millimeter. Die um zwei Zentimeter geringere Höhe von 1.445 Millimeter verstärkt den sportlichen Eindruck.

Die Tagfahrleuchten des neuen K5 haben eine interessante Z-Form wie beim größeren Cadenza (in Südkorea K7 genannt). Der Grill soll mit seinem Gitter an eine Haifischhaut erinnern, was nachvollziehbar wird, wenn man den zackigen Grill in vergrößerter Ansicht betrachtet:

Kia K5 für Korea (2020)

Seitlich zeigt der Wagen eine harmonisch geschwungene Dachlinie, die durch eine Chromleiste betont wird. Sie schließt die Fenster nach oben hin ab, zieht sich über die hintere Dachsäule und läuft dann unten um das Heckfenster herum:

Kia K5 (2020)

Das Heck läuft in einer Spoilerlippe am Kofferraumdeckel aus. Die LED-Rückleuchten laufen über die ganze Breite; sie zeigen eine gestrichelte Linie. Vom Cockpit gibt es nach wie vor nur ein recht künstlich wirkendes Bild:

Kia K5 (2020)

Der Fahrer blickt offenbar auf ein Display, das die konventionellen Instrumente ersetzt. Rechts daneben gibt es einen zum Fahrer hin angewinkelten Infotainment-Bildschirm. Dazu zeigt das Bild eine mit schicken Alu-Details verzierte Mittelkonsole. Statt eines normalen Automatik-Wahlhebels haben die Designer einen ziemlich kleinen Drehschalter eingebaut.

Die aktuelle Generation des Kia Optima ist die vierte und trägt den internen Code JF. Sie startete in Deutschland 2015, also vor gerade mal vier Jahren. 2018 gab es ein Facelift; seitdem war die Limousine nur noch als Plug-in-Hybrid verfügbar und 2019 entfiel auch diese Variante. Seitdem ist das Mittelklassemodell nur noch als Kombi verfügbar. Und auch diese Variante soll es nicht mehr lange geben, besagen Gerüchte. So meldete Autonatives.de im September 2019 ohne Angabe einer Quelle, dass Kia die Baureihe in Europa künftig nicht mehr anbieten will. Der Nachfolger (die fünfte Generation) solle nur noch in Korea, Nordamerika und China angeboten werden.

Das wäre schade, denn der neue K5 sieht wirklich schick aus. Andererseits: Mittelklassemodelle von Importeuren haben es hierzulande immer schwer; die Kunden kaufen im D-Segment lieber Audi, BMW oder Mercedes. So hat Kia im Jahr 2018 gerade mal 1.434 Optima und Optima SW verkauft. Vom Stinger waren es noch weniger (1.149 Stück), aber vielleicht reicht den Kia-Mannen ja ein schönes Auto, das sich nicht gut verkauft ...

Quelle: Motor1.com USA

Bildergalerie: Kia K5 (2020) für Korea