Eigener Supersportler auf Bugatti-Chiron-Niveau geplant

Schon seit fast 40 Jahren modifiziert Gemballa Fahrzeuge von Porsche, aber auch der McLaren 12C, der Mercedes SLR McLaren und sogar der Ferrari Enzo waren nicht sicher vor Gemballa. Jetzt will die Firma ihren eigenen Supersportler bauen.

Nun veröffentlicht Gemballa neue Bilder und ein paar vorläufige Daten zu dem noch namenlosen Modell. Ein Prototyp soll Anfang 2020 vorgestellt werden. Dass der Wagen ein Mittelmotor-Layout hat, erwähnt Gemballa zwar nicht, aber das lange Heck verrät, dass der Motor hinter den Sitzen positioniert wird. Unter der relativ niedrigen Fronthaube dürfte kein Platz für einen Verbrennungsmotor sein, daher wird es dort wohl einen Kofferraum geben.

Gemballa-Supersportler

Laut Gemballa wird der Supersportler mit seinem riesigen Heckflügel und den großen seitlichen Lufteinlässen zunächst mit einem Verbrennungsmotor angeboten. Aber es ist auch von einer Hybridversion dir Rede, die später starten soll. Bis auf wenige Ausnahmen ist das Schaltgetriebe im Segment der Supersportwagen ausgestorben, aber das Gemballa-Coupé könnte eines bekommen.

Zu erwarten ist eine Leistung auf dem Niveau des Bugatti Chiron, denn laut Gemballa soll der Sprint auf 100 km/h in unter 2,5 Sekunden gelingen -- das ist eine Zehntelsekunde länger als bei dem Monster aus Molsheim. Auf 200 km/h beschleunigt der Wagen in etwa 6,5 Sekunden, was ihn 0,3 Sekunden schneller machen würde als den McLaren P1.

Gemballa verrät noch nicht, welcher Motor das Coupé antreibt, aber er soll "deutlich über" 800 PS liefern. Gemballa verwendet viel Carbon, um das Gewicht so weit wie möglich zu reduzieren. Modernste Technik wird versprochen, aber das Projekt braucht noch Investoren, die die Entwicklung finanzieren, da sich das Fahrzeug noch in der Planung befindet. Doch wenn alles nach Plan läuft, wird die Produktion 2022 beginnen.

Bildergalerie: Gemballa-Supersportler