Das Beste daran ist die Straßenzulassung.

Bei der stundenlangen Suche im Internet haben wir schon viele Auto-Repliken gesehen - ob in den USA oder anderen Teilen der Welt. Während einige so gut sind wie die offizielle Batmobile-Replika, die einst zum Verkauf stand, waren einige ungeheuer schrecklich.

Diese Nachbildung eines Sauber-Mercedes C9 aus Kempton Park, Südafrika, kann sich hingegen absolut sehen lassen. Sie wurde von einem erfahrenen Mechaniker namens Johan Ackermann gebaut.

Das Projekt eines Nachbaus des Sauber-Mercedes C9 startete 2011, wobei Ackermann das gesamte Auto inklusive Fahrwerk selbst entwarf. Es ist eine solide Kopie des Originals und man könnte auf den ersten Blick fast denken, dass dies tatsächlich der genaue Rennwagen ist, der damals die 24 Stunden von Le Mans eroberte.

Einst diente der Sauber-Mercedes C9 als Leuchtturm für die Rückkehr der Schwaben in den Motorsport. Seit der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1985 war man Motorenlieferant für das Sauber-Team, wobei der Vorgänger des C9, der Sauber C8, das erste Kind aus jener Beziehung war. Der Sauber-Mercedes C9 schrieb jedoch 1989 mit dem Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans Geschichte. Er dominierte auch fünf weitere Rennen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1988.

Allerdings wäre das eigenhändige Fahren mit einem Sauber-Mercedes C9, wenn auch einer Nachbildung, für Motorsportfans eine Aussicht, bei der ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft. Das ist der Hauptgrund, warum der neue Besitzer der Replik das Auto gekauft hat.

Unter der Karosserie des Sauber-Mercedes C9 von Ackermann steckt ein 3,2-Liter-V6 mit zwei Turboladern, der 322 PS auf nur 1.000 Kilogramm loslässt. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 186 Meilen pro Stunde respektive 300 km/h angegeben.

Das Beste daran ist, dass dieser vermeintlich reine Rennwagen tatsächlich straßenzugelassen ist. Nun, zumindest in Südafrika.

Quelle: Barcroft Cars via Youtube