Kia Habaniro Concept auf der New York Auto Show 2019
Vollautonom fahrende Designstudie mit Scherentüren
Kia zeigt mit der Studie Habaniro ein serienfernes Elektro-SUV. Das rein elektrisch über alle vier Räder angetriebene Auto hat (wie der Kia e-Niro) eine Reichweite von rund 480 Kilometer. Es fährt jedoch vollautonom (Level 5). Außerdem hat es vier Scherentüren im Lamborghini-Stil.
Mit 4,43 Meter Länge und 1,60 Meter hat die Designstudie etwa die Maße eines Kia Niro, trägt also seinen Namen zurecht. Kia schreibt den Namen in Kamelhöckerschreibweise als HabaNiro. Der Name erinnert gleichzeitig an die extrem scharfe Habanero-Schote. Entworfen wurde die Studie im kalifornischen Designstudio von Kia.
Das Innere erglüht in "Lava Red". Die Insassen nehmen auf vier Einzelsitzen Platz, vorne gibt es ein durchgehendes Touchscreen-Display über die gesamte Cockpit-Breite, dazu gibt es noch ein Head-up-Display, das sich ebenfalls über die volle Breite der Frontscheibe zieht.
Wenn der vollautonome Modus (Level 5) aktiviert ist, fahren Lenkrad und Armaturenbrett ein, um mehr Platz für die Insassen zu schaffen. Die Mitfahrenden können sich dann zum Beispiel einen Film auf der Frontscheibe ansehen. Der Habaniro besitzt zudem das neue Real-time Emotion Adaptive Driving (R.E.A.D.), das Kia auf der CES 2019 vorgestellt hat. Der Ausdruck bedeutet "Fahren mit Echtzeit-Gefühlsanpassung". Das System erkennt die emotionale Verfassung des Fahrers und passt das Innenraumambiente daran an. Außerdem ist ein Eye Tracking System (ETS) an Bord, das es merkt, wenn der Fahrer dorthin guckt, wo sich normalerweise der Innenspiegel befindet. Dann wird automatisch ein Bild vom Bereich hinter dem Wagen angezeigt -- vermutlich auf dem Head-up-Display, das heißt auf der Windschutzscheibe.
Bildergalerie: Kia Habaniro Concept (New York Auto Show 2019)
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