So krass kann der neue Jeep Gladiator aussehen

Der Jeep Gladiator wird die diesjährige Easter Jeep Safari vom 13. bis 21. April in Moab, Utah (USA) regieren. Jeep und Mopar haben sich erneut zusammengeschlossen und entwickelten sechs neue, handgefertigte Concept Cars für die jährliche Veranstaltung. Im 53. Jahr der Easter Jeep Safari werden wieder Tausende von Offroad-Enthusiasten zu dem Event reisen, um eine Woche lang eines der anspruchsvollsten und landschaftlich reizvollsten Gebiete des Landes zu genießen.

"Die diesjährige Safari markiert das Debüt des mit Spannung erwarteten, brandneuen Jeep Gladiator auf den malerischen und anspruchsvollen Trails von Moab. Um das zu feiern, präsentieren wir sechs neue Jeep Concept Cars auf Pick-up-Basis, die nicht nur ausgesprochen leistungsfähig sind und Spaß machen, sondern die sicher die Aufmerksamkeit in Moab auf sich ziehen werden", sagt Tim Kuniskis, Leiter Marke Jeep - North America.

Die diesjährigen Konzeptfahrzeuge zeigen ein umfassendes Sortiment sowohl von bereits produzierten als auch von noch in Entwicklung befindlichen Jeep Performance Parts. "Individualisierung ist eine der höchsten Prioritäten für Jeep-Fans. Deshalb haben wir ein Portfolio von mehr als 200 Teilen und Zubehör für den neuen Jeep Gladiator entwickelt", so Steve Beahm, Leiter Teile und Service (Mopar) sowie Personenwagenmarken, FCA - North America.  "Dieses Angebot verfügt über eine Werksgarantie und wurde in zehntausenden Stunden entwickelt, getestet und validiert, was unseren Kunden eine große Auswahl an Produkten und Sicherheit bietet. Auf der Easter Jeep Safari 2019 werden wir unsere Kunden inspirieren, auch wenn wir nur einen Bruchteil dessen zeigen können, was derzeit in unserem Katalog erhältlich ist. Großes Interesse wecken auch immer die Konzept-Teile, die es in naher Zukunft in die Produktion schaffen könnten".

Jeep Wayout

Der Jeep Wayout ist ein echtes Überland-Reisefahrzeug mit einem kompletten Dachzelt und einem maßgeschneiderten, weitläufigen Vordach. Die rundum verstärkte Karosserie des Wayout ist in der auch für die Gladiator-Serienmodelle verfügbaren Farbe "Gator Green" lackiert. Ein für das Concept Car angefertigter Grundträger über der Ladefläche mit integrierter Leiter nimmt das Dachzelt auf, in dem zwei Personen bequem schlafen können. Eine in den Grundträger integrierte, bernsteinfarbene LED-Beleuchtung hilft den Abenteurern, abends ihr Lager aufzuschlagen.

Das gesamte Wayout-Konzept hat zum Ziel, Reichweite und Unabhängigkeit zu vergrößern. In die Ladewände sind daher zwei Kraftstofftanks integriert und ein ARB-Druckluftsystem mit an der Karosserie angebrachter Schnellkupplungsleitung sorgt dafür, dass Abenteurer sich noch weiter vom bekannten Terrain entfernen können. Der Kompressor kann entweder den Reifenluftdruck variieren oder aber druckluftbetriebene Differenzialsperren steuern.

Für zusätzliche Fähigkeiten erhöht eine Höherlegung von Jeep Performance Parts um fünf Zentimeter die Bodenfreiheit auf den 17 Zoll großen Stahlrädern mit MT-Geländereifen der Dimension 37 Zoll. Darüber hinaus helfen eine Warn-Seilwinde mit 5,4 Tonnen Zugkraft und ein Luftansaug-Schnorchel von Jeep Performance Parts, eine Vielzahl von Hindernissen zu überwinden - nass oder trocken.

Zum Transport von Ausrüstung und Gepäck stellt der Jeep Wayout ein Dachträgersystem sowie ein geschlossenes und abschließbares Mopar-Ladesystem mit unterschiedlichen Schubfächern auf der Pick-up Ladefläche zur Verfügung. Den Jeep Wayout treibt ein 3,6 Liter großer Pentastar-V6-Benzinmotor über ein Achtgang-Automatikgetriebe an.

Jeep Flatbill

Spaß und Nervenkitzel soll der Jeep Flatbill bieten, der das Leben in der Wüste mit Motocross verbindet. Auffällig sind die Carbon-Motorhaube mit ihren großzügigen Lüftungsöffnungen und die besonders weit ausgeschnittenen und hoch angebrachten Kotflügel, sowie den für mehr Böschungswinkel verkürzten Frontstoßfänger und Unterfahrschutz.

Gedacht ist der Jeep Flatbill als Pick-up für den Transport von Cross-Motorrädern und Mountainbikes. Zwei einsatzbereite Dirt-Bikes auf der Ladefläche lassen keinen Zweifel am Einsatzzweck. Statt der Heckklappe verfügt der Flatbill über Rampen, die zum einfachen Be- und Entladen der Bikes herausgezogen werden können. Modifikationen am Abschluss der Ladefläche und ein Rohr-Heckstoßfänger erhöhen den hinteren Böschungswinkel für zusätzliche Geländefähigkeiten.

Den gleichen Zweck verfolgen Dynatrac Pro-Rock 60 Vorder- und Hinterachsen sowie ein Höherlegungs-Satz um 13 Zentimeter von Off-Road Evolution. Die Krönung sind schließlich 20 Zoll große Räder mit 40 Zoll gewaltigen Reifen, die größten, auf denen ein Gladiator jemals gestanden hat. Als Antrieb dient der 3,6 Liter große Pentastar-V6-Benziner plus Achtgang-Automatikgetriebe.

Jeep M-715 Five-Quarter

In der "Easter Jeep Safari"-Tradition der "Resto-Mods" ist der Jeep M-715 Five-Quarter eine weitere nahtlose Mischung aus Vintage- und modernen Komponenten. Der Begriff "Five-Quarter" ist ein Hinweis auf die Historie von Jeep, als die Fahrzeuge noch nach Gewichtsklassen benannt wurden: Five-Quarter ton.

Ausgehend von einem M-715 von 1968 wurde dieses Militärfahrzeug auf Basis des Kaiser Jeep Gladiator mit Design- und Funktionsverbesserungen an Chassis, Antriebsstrang und Ladekonfiguration neu interpretiert und zu einem wirklich leistungsfähigen Prunkstück aufgebaut.

Das originale Frontblech machte einer Vollcarbon-Maske Platz, während die Seitenwände der 182 Zentimeter langen, neu gebauten und mit Holzlatten bewehrten Ladefläche von perforierten Seitenwänden aus Wasserstrahlschnitt-Platten begrenzt werden. Die Silhouette des Monster-Trucks akzentuiert das um knapp neun Zentimeter abgesenkte Cabrio-Verdeck.

Die ursprünglichen Scheinwerfer wichen modernen HID-Einheiten sowie LED-Zusatzleuchten, in den historischen Gehäuse der Rücklichter finden jetzt LED-Lampen Platz. Moderne Aufsetzschutz-Profile verlaufen entlang der Karosserieseiten. Die gesamte Karosserie glänzt in gebürsteter Metall-Optik, zu der der modifizierte vordere Stahlstoßfänger des Jeep Gladiator Rubicon sehr gut passt.

Der ursprüngliche Rahmen des M-715 wurde verstärkt und die Blattfedern gegen ein hoch belastbares Mehrlenker-/Schraubenfederfahrwerk ausgetauscht. Die Vorderachse rückte um etwa fünf Zentimeter nach vorne und wurde durch eine Dynatrac Pro-rock 60 ersetzt. Hinten arbeitet eine Dynatrac Pro-rock 80, und beide Achsen treiben 20 Zoll große Beadlock-Räder mit 40 Zoll großen Reifen an.

Jeep J6

Das klassische Jeep-Pick-up-Design der späten 1970er Jahre kombiniert das Concept Car Jeep J6 mit Prototypen- und Serien-Teilen von Mopar.

Der Jeep J6 ist ein Gladiator-Rubicon-Umbau mit zweitüriger Kabine und 183 Zentimeter langer Ladefläche, 30,5 Zentimeter mehr als beim serienmäßigen Gladiator. Mopar und das Jeep Design Team suchten in der Historie nach einer passenden Farbe und fanden "Metallic Brilliant Blue" als Hommage an den Jeep Honcho von 1978. Der J6 ist insgesamt 5,1 Meter lang, der Radstand entspricht mit drei Metern dem des serienmäßigen Jeep Wrangler Unlimited.

Die Ladefläche schützt bei der Prototyp-Version eine karosseriefarbene Sprühbeschichtung, ein robuster, auf der Ladefläche befestigter Sport-/Rollbügel-Prototyp aus 5,7 Zentimeter dickem Stahlrohr trägt vier LED-Leuchten mit 12,7 Zentimeter Durchmesser und einem Lichtstrom von jeweils 4.800 Lumen. Ein Prototyp-Ersatzradhalter nimmt einen bis zu 37 Zoll großen Reifen auf.

Die 17 Zoll großen Beadlock-Räder (ebenfalls noch Prototypen) im "Schüssel"-Design setzen sich mit einem Brass-Monkey-Finish und silberfarbenem Beadlock-Ring von der Karosserie ab. Und selbstverständlich kommt auch beim J6 der Höherlegungssatz um fünf Zentimeter von Jeep Performance Parts zum Einsatz, der zusammen mit 37 Zoll großen Reifen für zusätzliche Bodenfreiheit sorgt.

Der Stinger-Bügel (5,7 Zentimeter Durchmesser) auf dem vorderen Stoßfänger dient als Montagepunkt für vier zusätzliche LED-Leuchten (12,7 Zentimeter Durchmesser) von Jeep Performance Parts. Zwei weitere sind in der Nähe der A-Säulen angeschraubt, so dass insgesamt zehn LEDs zusammenwirken.  Hinter dem schwarzen Mopar Kühlergrill arbeitet der 3,6-Liter-V6, dem ein Ansaugluft-Einlass von Jeep Performance Parts und ein Doppelrohr-Auspuff einen Leistungsschub verschaffen.

Die historische DNS zeigt sich im Innenraum mit einem klassischen Jeep-Emblem auf dem Hupenteller. Alle zehn Zusatzscheinwerfer lassen sich an einer Schalterleiste am Armaturenbrett aktivieren, und der Schalter zur Steuerung der Anhängerbremse weist auf die Möglichkeit hin, im Zugbetrieb zusätzliche Bremskraft zu nutzen.

Jeep JT Scrambler

Auch der Jeep JT Scrambler ist ein von der Tradition inspirierter Remix, der die Retro-Farbpalette und die Grafiken des legendären CJ Scrambler trägt, gekreuzt mit einer Kombination aus aktuellen Jeep Performance Parts und konzeptionellen Details.

Den Look des Jeep CJ-8 Scrambler aus den frühen 1980er-Jahren stellt der damals für den Scrambler typische Seitenstreifen in "Punk'N Metallic Orange" und "Nacho" in den Mittelpunkt, der fast über die gesamte Karosserielänge läuft. Die weiße Lackierung und das bernsteinfarbene Hardtop entsprechen ebenfalls einer historischen Farbkombination des CJ-8 Scrambler.

Die Ladefläche schützt eine karosseriefarbene Sprühbeschichtung, ein robuster, dort befestigter Sport-/Rollbügel-Prototyp aus 5,7 Zentimeter Stahlrohr trägt LED-Leuchten zur Beleuchtung des Arbeitsbereichs hinter der Fahrer-Kabine. Weitere vier LED-Zusatzscheinwerfer am Rollbügel und je einer an jeder A-Säule weisen nach vorn und liefern jeweils 8.000 Lumen Lichtstrom.

Zu den Fahrwerks-Spezifikationen des Scrambler Concept Cars zählen die 17 Zoll großen Räder in der Sonderfarbe Bronze, der 5-cm-Höherlegungssatz von Jeep Performance Parts und die 37 Zoll großen Reifen.

Das Scrambler-Farbthema setzt sich im Innenraum fort, mit Katzkin-Ledersitzen in Amaretto Brown mit orangefarbenen Kedernähten, einem in Wolframton in die Rückenlehnen gestickten Jeep-Grill-Logo und ebenfalls Amaretto Brown als Farbe für die Katzkin-Bezüge von Armaturenbrett und Armlehnen.

Jeep Gladiator Gravity

Der Jeep Gladiator Gravity befasst sich mit dem Thema "Klettern". Eine vollständige Ausstattung mit Jeep Performance Parts von Mopar lässt den Gravity große Höhen erreichen.

Grundlage ist ein Jeep Gladiator Rubicon, lackiert in auffälligem "Punk'N Metallic Orange". Über der Ladefläche bieten Mopar-Querschienen in Verbindung mit einem Ladungsträgerkorb Stauraum für Kletterausrüstung wie Seile, Karabiner, Helme und Schuhe. Die Ladefläche beherbergt außerdem ein geschlossenes und abschließbares Mopar-Ladesystem mit unterschiedlichen Schubfächern in verschiedenen Ebenen. Der Jeep Gladiator Gravity steht auf 17 Zoll großen Rädern mit 35 Zoll großen Reifen sowie dank einem Höherlegungs-Satz um fünf Zentimeter höher über dem Boden.