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Exklusiv: Elektro-Führerschein kommt 2020! (Update)
Als Bonus übernimmt der Staat sogar die Prüfungskosten ...

Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
2. Apr. 2019 um 10:12 Uhr
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Haben Sie es schnell durchschaut oder doch für nicht unwahrscheinlich gehalten? Natürlich ist der Elektro-Führerschein ein von uns ausgedachter Aprilscherz. Eine Sache stimmt hingegen wirklich: Die Umtauschpflicht für ältere Führerscheine. Aber keine Angst, alle erworbenen Klassen bleiben natürlich erhalten. Eine Klasse E gibt es übrigens tatsächlich noch nicht. Und welche Anreize sich der Staat zur Förderung der Elektromobilität noch ausdenkt, bleibt offen. Frei nach dem alten Toyota-Slogan: Nichts ist unmöglich!
Es ist eine faustdicke Überraschung: Bald gibt es einen Elektro-Führerschein! Zum 1. April 2020 soll die neue Klasse E erworben werden können. Und zwar schon ab 16 Jahren, um besonders bei Jugendlichen aus dem urbanen Umfeld wieder Lust aufs Auto zu wecken. Im Gespräch ist sogar, dass der Staat die Kosten für Fahrstunden und Prüfung übernimmt. Doch auch alle, die bereits eine Fahrerlaubnis besitzen, sollen profitieren.
Diese E-Autos profitieren von der neuen Klasse E:
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Auf Nachfrage von Motor1.com Deutschland äußerte sich der im Bundesinnenminsterium verantwortliche Unterstaatssekretär Alfred E. Neumann (CSU) wie folgt: "Durch die Schülerdemos sehen wir, wie wichtig der jungen Generation der Klimaschutz ist. Gleichzeitig sind Elektroautos einfach zu fahren. Deshalb wollen wir mit der neuen Führerscheinklasse E eine Brücke schlagen, um alle Jugendlichen ab 16 Jahren mit der Autoindustrie, die uns besonders am Herzen liegt, zu versöhnen. Wir befinden uns noch in Gesprächen über besondere Rabatte auf Elektroautos und Versicherungen für junge Menschen."
In der Praxis bedeutet die neue Klasse E künftig Folgendes: Ähnlich wie bei der Führerscheinprüfung auf Automatik-Autos sind Besitzer des Elektro-Führerscheins ausschließlich dazu befugt, reine Elektroautos zu fahren. Ein Verbrennungsmotor darf nicht an Bord sein. Doch auch, wer bereits einen Autoführerschein sein eigen nennt, kann von der Klasse E profitieren: Im Gegenzug für das Streichen aller anderer Klassen bekommt man eine saftige Geldprämie, über deren genaue Höhe noch verhandelt wird, sowie vier Bonuspunkte in Flensburg. Letzteres wird auf dem sogenannten "Passierschein A38" vermerkt.
Eine Ausnahme gibt es hingegen für altgediente Autofahrer: Wer seinen Führerschein vor dem 1. April 1990, also vor 30 Jahren oder länger gemacht hat, bekommt ab 2020 analog zum H-Kennzeichen ein H im "Lappen" vermerkt, sobald die Fahrerlaubnis nach neuer EU-Verordnung umgetauscht werden muss.
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