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Volvo will Ablenkung und Alkoholfahrten mit Kameras verhindern

Ab Anfang der 2020er-Jahre soll notfalls das Auto gestoppt werden

Volvo-Cockpit mit Kameras zur Fahrerbeobachtung

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

22. Mär. 2019 um 11:32 Uhr

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Volvo will künftig mit Kameras und Sensoren gegen die Ablenkung sowie dem Fahren unter Rauschmitteleinfluss vorgehen. Damit sagt der Hersteller zwei wichtigen Unfallursachen den Kampf an und will so seinem Ziel näherkommen, dass ab 2020 kein Volvo-Fahrer mehr durch Unfälle getötet wird.

Volvo im Kampf gegen überhöhtes Tempo:

Volvo Care Key: Schlüssel mit integriertem Tempolimit

Ab 2020 fährt kein neuer Volvo schneller als 180 km/h

Da der Mensch am Steuer als Unfallursache Nummer ein gilt, gerät das menschliche Verhalten in den Fokus. So geht Volvo gegen das Fahren mit überhöhtem Tempo vor, indem ab 2020 kein neuer Volvo mehr schneller als 180 km/h fährt. Außerdem führt Volvo mit dem Care Key einen Schlüssel mit integriertem Tempolimit ein. Nun kommt das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss an die Reihe. Auf diese beiden Ursachen waren 2017 in den USA nach Angaben der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA rund 30 Prozent aller Verkehrstoten zurückzuführen.

Kameras und andere Sensoren im Auto sollen Alkohol- und Drogenfahrten, aber auch Ablenkung während der Fahrt verhindern. Das Sicherheitssystem beobachtet den Zustand des Fahrers und detektiert Fehlverhalten. Dazu gehören fehlende Lenkbewegungen über einen längeren Zeitraum, geschlossene Augen oder längere Zeit von der Straße abschweifende Blicke, das Fahren von Schlangenlinien sowie extrem lange Reaktionszeiten. Das System warnt in solchen Fällen und greift ein, wenn der Fahrer nicht reagiert. Ein solcher Eingriff könnte eine Reduzierung der Geschwindigkeit, die Benachrichtigung der "Volvo on Call"-Einsatzzentrale und im letzten Schritt sogar das Abbremsen und sichere Parken des Fahrzeugs umfassen.

Die Einführung der Kameras startet Anfang der 2020er-Jahre mit der Einführung von SPA2, der zweiten Generation der Volvo-Plattform SPA (skalierbare Produkt-Architektur). Details zur Anzahl der Kameras und deren Positionierung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Bildergalerie: Volvo geht mit Kameras gegen Ablenkung und Alkoholfahrten vor

Volvo-Grafik

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Volvo-Cockpit mit Kameras zur Fahrerbeobachtung Volvo-Cockpit mit Kameras zur Fahrerbeobachtung

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