Jetzt sind auch Preise und Ausstattungen bekannt (Update)

Der Kia Niro bekommt in den Versionen mit Hybridantrieb sowie mit Plug-in-Hybrid-System ein Facelift. Der erst Ende 2018 eingeführte e-Niro bleibt unverändert. Nun wurden auch die Preise bekannt gegeben (siehe Ende dieses Artikels).

Optisch bringt Kia die beiden älteren Niro-Varianten in Einklang mit dem Erscheinungsbild des e-Niro. Erkennungszeichen der überarbeiteten Versionen ist das LED-Tagfahrlicht in Doppelpfeil-Form. Hier sehen Sie das Plug-in-Hybrid-Modell:

Kia Niro PHEV Facelift (2019)
Kia Niro PHEV Facelift (2019)
Kia NIro Hybrid (2016)
Kia Niro Hybrid (2016)

Auch vom Innenraum gibt es nun Bilder. Die Oberseite des Armaturenbretts bekommt eine Soft-Touch-Beschichtung. Optional gibt es ein neues 10,25-Zoll-Navi und ein 7,0-Zoll-LCD für die Instrumente. Zu den weiteren Neuerungen gehören ein Ambientelicht, Schaltwippen am Lenkrad und eine elektronische Parkbremse (alle Elemente je nach Ausführung).

Kia Niro PHEV Facelift (2019)
Kia Niro PHEV Facelift (2019)

Das 10,25-Zoll-Display bildet auch die Schnittstelle zu dem neuen Telematiksystem Uvo Connect, das auch im neuen Kia e-Soul zum Einsatz kommt. Es ruft über eine eigene SIM-Karte Live-Informationen ab, wie Echtzeit-Stauinfos, Wettervorhersagen, Points of Interest, Kraftstoffpreise und Informationen zu Parkplätzen. Beim Niro Plug-in-Hybrid werden auch Informationen zu Ladestationen geliefert. Die zweite Säule des Systems ist die Uvo-App, mit der sich Daten zum Fahrzeugstatus und zu absolvierten Fahrten abrufen lassen, außerdem gibt es diverse Remote-Funktionen. Das 10,25-Zoll-Infotainmentsystem ermöglicht es außerdem, nicht nur ein Handy, sondern gleich zwei gleichzeitig über mit dem System zu verbinden. Dank Split-Screen-Funktion kann dann zum Beispiel der Fahrer die Navigationskarte sehen und der Beifahrer seine Lieblingslieder auswählen.

Außerdem erhält der Abstandstempomat nun eine Stop-and-Go-Funktion. Auch der vom e-Niro bekannte aktive Spurhalteassistent ist nun verfügbar. Er arbeitet zwischen null und 180 km/h. Angeboten werden auch ein Antikollisionssystem, ein Müdigkeitswarner, ein Fernlichtassistent, ein Totwinkelwarner und ein Querverkehrsassistent fürs Rückwärts-Ausparken.

Unverändert bleiben Abmessungen und Antriebe. Der Niro misst 4,36 Meter und gehört damit zu den kleineren Kompakt-SUVs. Sowohl der Niro Hybrid wie der Niro PHEV haben ein paralleles Hybridsystem auf Basis eines 1,6-Liter-Saugbenziners. Dazu kommen unterschiedliche Elektroantriebe. Der Niro PHEV hat eine elektrische Reichweite von 58 Kilometer, während der nicht aufladbare Hybrid nur kurze Strecken rein elektrisch fährt. Der Hybrid bietet 436 Liter Kofferraum, beim PHEV reduziert sich das Stauvolumen wegen des größeren Akkus auf 324 Liter. 

Beide Antriebsvarianten werden in den Ausstattungen Edition 7, Vision und Spirit angeboten. Zum Modelljahr 2020 wurde die Serienausstattung deutlich erweitert. Sie beinhaltet beim Kia Niro Hybrid ein Audiosystem mit 8-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Integration, Rückfahrkamera, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Klimaautomatik, Tempomat, Lichtsensor, Nebelscheinwerfer,  Spurhalteassistent und 16-Zoll-Alufelgen. Beim Plug-in Hybrid sind zudem Stauassistent, Frontkollisionswarner, Abstandstempomat, elektrisch anklappbare Außenspiegel, elektronische Parkbremse und Lederlenkrad Standard.

Marktstart für die modifizierten Niro-Versionen ist Ende Juli 2019, bestellbar sind die neuen Versionen ab sofort. Die Hybridversion gibt es ab 26.990 Euro Euro, die Plug-in-Version ist für 33.990 Euro erhältlich.

Bildergalerie: Kia Niro PHEV Facelift (Genfer Autosalon 2019)

Bild von: Mark Kane