Premiere auf dem Genfer Autosalon 2019

Der Kia Niro bekommt in den Versionen mit Hybridantrieb sowie mit Plug-in-Hybrid-System ein Facelift. Der erst Ende 2018 eingeführte e-Niro bleibt unverändert. Bisher gibt es nur sehr wenige Bilder von der neuen Version. Das dürfte sich mit dem Genfer Autosalon 2019 ändern, denn dort werden die neuen Versionen vorgestellt.

Optisch bringt Kia die beiden älteren Niro-Varianten in Einklang mit dem Erscheinungsbild des e-Niro. Der markentypische Tigernasen-Grill bleibt erhalten, doch sorgen neue Stoßfänger vorne und hinten für ein anderes Erscheinungsbild. Die Serien-Scheinwerfer wurden neu gestaltet, optional gibt es LED-Scheinwerfer. Der Stoßfänger wird mit neuen LED-Tagfahrlichter unter den Scheinwerfern bestückt, optional gibt es LED-Nebelscheinwerfer. Hier sehen Sie das Plug-in-Hybrid-Modell:

Am Heck (siehe Bilder unten) gibt es neu gestaltete LED-Leuchten mit einer charakteristischen Lichtsignatur. Der neu gestaltete Stoßfänger ist mit einem silbern lackierten Unterfahrschutz versehen und enthält neue Lichtreflektoren und Nebelschlussleuchten. Was die Räder angeht, so kann man beim Niro Hybrid zwei verschiedenen 16-Zoll-Alufelgen und neuen 18-Zöllern mit zweifarbigem Diamantschliff wählen. Die Version mit Plug-in Hybrid-Antrieb erhält neue 16-Zoll-Aluräder mit dunkelgrauen Einlagen.

Vom Innenraum gibt es noch keine Bilder. Die Oberseite des Armaturenbretts bekommt aber nun eine Soft-Touch-Beschichtung, außerdem gibt es glänzende schwarze Zierteile. Außerdem gibt es künftig Farbpakete in Rot-Orange oder in Violett fürs Interieur, mit entsprechenden Kontrastnähten und Zierleisten. Zu den technischen Neuheiten gehören Lenkradpaddles für den Gangwechsel mit dem Doppelkupplungsgetriebe, eine neue elektronische Feststellbremse und größere Hinterradbremsen. Serienmäßig hat das Auto einen 8,0-Zoll-Touchscreen in der Mitte und ein 4,2-Zoll-Display zwischen den Instrumenten. 

Optional gibt es ein 10,25-Zoll-Display für die Cockpitmitte und ein 7,0-Zoll-Display für die Instrumente. Dabei handelt es sich offenbar um das neue Telematiksystem Uvo Connect, das auch im neuen Kia e-Soul zum Einsatz kommt. Es ruft über eine eigene SIM-Karte Live-Informationen ab, wie Echtzeit-Stauinfos, Wettervorhersagen, Points of Interest, Kraftstoffpreise und Informationen zu Parkplätzen. Beim Niro Plug-in-Hybrid werden auch Informationen zu Ladestationen geliefert. Die zweite Säule des Systems ist die Uvo-App, mit der sich Daten zum Fahrzeugstatus und zu absolvierten Fahrten abrufen lassen, außerdem gibt es diverse Remote-Funktionen. Das 10,25-Zoll-Infotainmentsystem ermöglicht es außerdem, nicht nur ein Handy, sondern gleich zwei gleichzeitig über mit dem System zu verbinden. Dank Split-Screen-Funktion kann dann zum Beispiel der Fahrer die Navigationskarte sehen und der Beifahrer seine Lieblingslieder auswählen.

Außerdem erhält der Abstandstempomat nun eine Stop-and-Go-Funktion. Auch der vom e-Niro bekannte aktive Spurhalteassistent ist nun verfügbar. Er arbeitet zwischen null und 180 km/h. Angeboten werden auch ein Antikollisionssystem, ein Müdigkeitswarner, ein Fernlichtassistent, ein Totwinkelwarner und ein Querverkehrsassistent fürs Rückwärts-Ausparken.

Marktstart für die modifizierten Niro-Versionen ist im zweiten Quartal 2019. Der Preis steht noch nicht fest.

Bildergalerie: Kia Niro Hybrid (2019)