Bumo: Wohnmobil einmal anders
Die schicken Wohnkoffer sollen besonders nachhaltig sein
Wohnmobile erleben noch immer eine ungebrochen hohe Nachfrage. Doch meistens bestehen sie aus Kunststoff und Metall. Das mag praktisch und günstig sein, ist aber nicht sehr nachhaltig. Ändern möchte das nun die Firma BUMO aus dem schwäbischen Mühlacker. Der Familienbetrieb hat sich die Entwicklung und Fertigung nachhaltiger Wohnkabinen aus natürlichen Materialien auf die Fahnen geschrieben.
Was bedeutet das konkret? Die Fassade der Wohnkabinen (auch Wohnkoffer genannt) besteht aus Lärchenholz, der Rahmen aus Aluminium oder Stahl. Wandverkleidungen aus nachwachsenden Rohstoffen sollen für ein angenehmes Raumklima sorgen. Die Wohnkabine ist komplett absetzbar, möglich macht es eine Standard-Wechselaufnahme mit Twistlocks. Über eine Regenauffanganlage werden Niederschläge gesammelt und zu Nutzwasser gefiltert. Weitere Details sind eine Komposttoilette, Solarpanels, ein Holzofen und ein Induktionsherd.
Das Angebot von BUMO umfasst drei verschiedene Wohnkabinen mit unterschiedliche Grundrissen: Nomade, Abenteurer und Entdecker. Im Rahmen der Fachmesse CMT in Stuttgart (noch bis 20. Januar 2019) bietet BUMO den "Entdecker" zum Spezialpreis an. Dieser Aufbau ist 4,5 x 2,3 Meter groß und bietet ein Bett des Formats 140 x 200 cm. Mit an Bord sind ein 70-Liter-Gastank, ein 150-Liter-Frischwassertank und ein 100 Liter fassender Abwassertank. Solo kostet die Kabine noch bis zum 31. Januar 129.900 Euro statt regulärer 141.676 Euro. Inklusive eines Iveco Daily 4x2 mit sieben Tonnen Gesamtgewicht werden 189.900 Euro aufgerufen. Wer lieber einen Iveco Daily 4x4 mit Allradantrieb und 7,2 Tonnen Gesamtgewicht hätte, bezahlt 209.900 Euro.
Bildergalerie: Bumo Wohnkoffer
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