Als indirekter Nachfolger des i8 wäre das neue Hybrid-Supercar die Speerspitze des M-Portfolios

Auch wenn BMW eine ganze Reihe ernstzunehmender Performance-Geräte mit M-Logo im Portfolio hat, so fehlt den Münchnern doch nach wie vor ein echter Supersportwagen. Offenbar braut sich in dieser Hinsicht aber gerade etwas zusammen. In ein paar Jahren könnte ein neues M-Flaggschiff kommen, das oberhalb des M8 positioniert ist. Wie das britische Magazin Autocar aus verlässlicher Quelle erfahren haben will, befindet sich ein "neuer Supersportwagen" als indirekter Nachfolger des heutigen i8 in der Entwicklung.

Der Plug-in-Hybrid-Sportwagen mit dem kräftig aufgeladenen Dreizylinder-Motor soll angeblich keine Neuauflage erhalten, da BMW größere Pläne für einen elektrifizierten Sportler haben soll. Das 1,5-Liter-Aggregat soll wohl Platz für einen größeren Verbrenner machen, möglicherweise für einen Sechszylinder. Während eine zweite Generation des i8 also eher unwahrscheinlich ist, wird erwartet, dass dessen Carbon-Architektur in einem neuen, noch namenlosen Supercar weiterlebt.

Bildergalerie: BMW 2002 Hommage Concept Pebble Beach

Autocar berichtet weiterhin, dass die neue Kombination aus Verbrenner und E-Motoren eine Systemleistung von mehr als 700 PS bereitstellen soll. Außerdem soll das neue Auto auch preislich über dem i8 angesiedelt sein, der aktuell bei 137.950 Euro startet. Es ist von einem limitierten M-Flaggschiff die Rede, dass eher gegen Fahrzeuge wie den Honda NSX gerichtet sein wird. Der ist derzeit ab 185.000 Euro zu haben. 

Bis zum Erscheinen des neuen BMW-Supersportlers dürften aber noch einige Jahre ins Land gehen. Vor 2023 ist mit dem Auto offenbar nicht zu rechnen. Unterdessen wächst die "normale" Palette an M-Fahrzeugen kräftig weiter. In Kürze wird die erste Generation X3 M und X4 M vorgestellt. Dazu kommen Coupé, Cabrio und Gran Coupé des neuen M8 sowie womöglich ein M2 CS als letztes großes Hurra für die auslaufende Generation des 2er.

Anmerkung: Die Bilder zeigen das BMW 2002 Hommage Turbomeister Concept von 2016.

Quelle: Autocar