Fiat entwickelt erste eigene Elektro-Plattform für neuen 500e. Alfa-Kompakt-SUV auf Jeep-Basis kommt.

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) ändert seine Herangehensweise bezüglich der Elektromobilität. Das Unternehmen kündigte bei einem Treffen mit Gewerkschaften in Turin an, deshalb zwischen 2019 und 2021 mehr als fünf Milliarden Euro in Italien zu investieren. Laut Pietro Gorlier, COO für die EMEA-Region beinhaltet das Investment "die Entwicklung neuer Antriebslösungen mit einem signifikanten Fokus auf Hybrid- und Elektro-Technologien".

Die wichtigste Neuerung in diesem Zusammenhang ist wohl, dass Fiat eine eigene Plattform für kleine batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) entwickeln wird. Das erste Modell auf dieser Plattform wird ein komplett neuer Fiat 500e, der im Werk Mirafiori gebaut wird.

Zwischen 2019 und 2021 sollen in Italien insgesamt 13 neue oder überarbeitete Modelle in Produktion gehen. Neben Fiat werden auch Jeep und Alfa Romeo von der Elektro-Offensive profitieren. Für Jeep wurden Plug-in-Hybrid-Modelle von Renegade und Compass angekündigt. Auf der gleichen Plattform soll ein Kompakt-SUV von Alfa Romeo entstehen, das ebenfalls als Plug-in-Hybrid kommen wird. Weiterhin versprach man eine Mildhybrid-Variante des Fiat Panda.

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