Kein Wunder, dass einige Top-Exemplare wie dieses ihren Wert inzwischen signifikant steigern konnten (trotz 1,2 Millionen Euro Neupreis)

 Im Video erklärt Ihnen Julia Piquet, Tochter von Nelson Piquet, fünf Dinge, die Sie über Ferraris super seltenes Hybrid-Hypercar womöglich noch nicht wussten. Und hier das Ganze nochmal in Kurzform ...

1. Sein Elektromotor produziert mehr elektrische Power als ein Toyota Prius

Der LaFerrari ist Ferraris erste Serienauto mit einem Hybrid-Antriebsstrang. Er hat einen 6,3-Liter-V12 mit 800 PS bei 9.000 U/min und 700 Nm bei 6.750 U/min. Der E-Motor liefert zusätzliche 163 PS. Das führt zu einer Systemleistung von 963 PS. Das früh anliegende Drehmoment des E-Aggregats (270 Nm ab 0 U/min) ermöglicht die extrem hohen Drehzahlen des V12-Saugers und sorgt für diesen unablässigen Kraftschwall in allen Geschwindigkteisbereichen. Das Systemdrehmoment liegt bei mehr als 900 Nm.

2. Er ist leichter als ein Enzo: 1.254 Kilo zu 1.365 Kilo

Obwohl der LaFerrari größer wirkt als der Ferrari Enzo hat er quasi die gleichen Dimensionen. Und er ist leichter. Sein Radstand ist nur minimal größer, aber die Überhänge an Front und Heck wirken besser ausbalanciert. Betrachtet man den LaFerrari von vorne oder von der Seite, betont seine scharf nach unten gezogene Nase die muskulösen Schürzen. Eine Hommage an die Ferrari Sport-Prototypen der späten 1960er und frühen 1970er Jahre.

3. Technisch gesehen, kann er an der Decke fahren

Der LaFerrari nutzt aktive Aerodynamik in Form von Spoilern und Diffusoren, die je nach gefahrener Geschwindigkeit automatisch ein- und ausfahren. Wenn alle Flügel und Diffusoren auf Anschlag arbeiten und man mit mehr als 320 km/h unterwegs ist, erzeugt der LaFerrari derart viel Abtrieb, dass er theoretisch an der Decke fahren kann.

4. Ein neuer Satz Reifen kostet um die 2.500 Euro

Die Vorderreifen sind weniger teuer, was neben der Größe (265/30 ZR19 zu 345/30 ZR20) wohl auch daran liegt, dass es deutlich mehr Nachfrage nach den Hinterreifen gibt. Fast 1.000 PS, die ausschließlich nach hinten wandern, haben eben einen gewissen Effekt, was das Vernichten von Gummi betrifft. Pirelli hat speziell für den LaFerrari neue P-Zero Corsas entwickelt, daher verwundert es nicht, dass ein Vorderreifen um die 450 Euro und ein Hinterreifen um die 750 Euro verschlingt. Trackdays in einem LaFerrari sind also nicht nur schneller, sie sind auch wesentlich teurer.

5. Weniger als 500 Exemplare wurden gebaut

Der LaFerrari ist also deutlich seltener als ein F40 (wurde 1.315-mal gebaut). Und es gibt ihn nicht nur in Rot, sondern in vielen verschiedenen Farben. Viel exotischer wird es nicht. Deshalb haben einige Exemplare ihren Wert bereits um 500 Prozent gesteigert. Und das trotz des einstigen Verkaufspreises von 1,2 Millionen Euro. Die meisten von uns werden einen LaFerrari wohl niemals fahren. Besitzen schon gleich gar nicht. Viele werden womöglich nicht mal einen zu Gesicht bekommen. Dennoch ist er noch immer eines der coolsten Autos aller Zeiten.

Quelle: Ferrarichat.com