Kennen Sie den VW Constellation?
In Brasilien baut VW einen fetten Lastwagen
VW-Lkw-Tradition in Brasilien
Hier kommt der VW Constellation ins Spiel. Ihn fertigt die MAN-Tochter ,Volkswagen Caminhoes e Onibus" seit 2005 im brasilianischen Resende. 1980 startete VW dort seine Nutzfahrzeugproduktion für Latein- und Südamerika, um hohe Zölle zu vermeiden und lokale Bedürfnisse zu bedienen. 2009 übernahm MAN das Werk, ehe es mit der Übernahme des MAN-Konzerns an VW zurückfiel. So weit, so gut, aber warum gibt es Lastwagen mit VW-Emblem? Die vereinfachte Antwort: Seit 1953 sind die Wolfsburger in Brasilien aktiv und spielen in dem Land mit seinen 208 Millionen Einwohnern eine führende Marktrolle. VW ist dort extrem bekannt, MAN dagegen weniger.
Vom Volksbus bis zum Constellation
Ergo verkauft ,MAN Latin America" nur seine besonders starken TGX-Lastwagen, den Rest übernehmen Nutzfahrzeuge mit VW-Logo. So gibt es einen ,Volksbus" genannten Omnibus, den ,Delivery" in der Klasse zwischen fünf und acht Tonnen sowie den ,Worker" als mittleren Lkw. Spitzenmodell ist schließlich der 2005 vorgestellte ,Constellation" mit bis zu 57 Tonnen Nutzlast und bis zu sechs Meter Radstand. Die Dieselmotoren spendiert MAN oder sie wurden wie im Fall des VW NGD 370 mit 9,4 Liter Hubraum und 367 PS Leistung gemeinsam mit MAN entwickelt. Interessant ist ein Constellation-Prototyp, den VW auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 zeigte: Er konnte mit Erdgas betrieben werden, die Reichweite im reinen CNG-Betrieb betrug 200 Kilometer.
Bildergalerie: Kennen Sie den VW Constellation?
Auch interessant
VW ID. Polo (2026): Der neue Elektro-Polo im Detail
Camping auf dem Wasser und auf der Straße zugleich
Tatsächlicher Verbrauch: VW Tiguan 2.0 TDI (2026) im Test
Kia K4 (2026) mit 150 PS im Test: Neuer Name, neues Glück?
MaiKäfer-Treffen 2026: VW zeigt zwei Käfer-Cabrio-Legenden
Mitsubishi Eclipse Cross (2026) im Video: 635 km Reichweite
VW ID. Polo zeigt sich kurz vor der Premiere auf letzten Teasern