Designstudie: Außen machohaft, innen japanisch

Die Studie XMotion zeigt auf der NAIAS 2018 (15. bis 28. Januar in Detroit), wohin die Reise beim Nissan-Design gehen könnte. Das 4,59 Meter lange und mit 1,70 Meter auch recht hohe SUV soll laut Hersteller Cross Motion ausgesprochen werden.

Innenraum mit vielen Japan-Anspielungen
Das Fahrzeug bietet sechs Insassen Platz auf drei Reihen und hat gegenläufig öffnende Türen. Der Innenraum ist in den japanischen Nationalfarben Rot und Weiß gehalten. Auch sonst gibt es zahlreiche Anspielungen auf Japan und seine Handwerkskunst. Im Cockpit sieht man auf ein weißes Armaturenbrett, das auf einem Holzrahmen aufliegt. Ebenfalls aus hellem Holz gehauen ist die Mittelkonsole, die sich innen längs durchs ganze Fahrzeug zieht. Über dem Armaturenbrett nimmt ein Display die gesamte Cockpitbreite ein. Das Fahrzeug soll halbautonom fahren, doch es gibt ein Fahrzeugsteuer. Es hat allerdings mehr Gemeinsamkeiten mit dem Steuerhorn eines Flugzeugs als mit einem Lenkrad. Zum Antrieb hält sich Nissan völlig bedeckt.

Riesiger schwarzer Grill
Das Fahrzeug soll vor allem ein neues Design zeigen. Dieses ist sehr kantig und arg machohaft geraten. Die markentypische V-Form ist am Grill ansatzweise erkennbar, wenn auch in völlig anderer Form als bei den aktuellen Fahrzeugen wie dem neuen Leaf – vor allem fehlt der Chrombügel. Stattdessen hat der XMotion einen riesigen Grill mit einem schwarz glänzenden Querlamellengitter und große Luftöffnungen seitlich davon. Den gleichen Think-big-Approach weisen die großen 21-Zoll-Räder auf, während die Scheinwerfer als filigrane U-förmige Figuren (oder wie Nissan sagt, in Bumerangform) daherkommen.

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