Krasser 860-PS-Umbau des Mercedes-AMG GT S
IMSA RXR One: Der Monster-Mercedes
Breiter, löchriger, carboniger
Bereits äußerlich haut der RXR One gewaltig auf den Putz. Betont wird aber, dass die Kohlefaserkarosserie nicht nur optische Zwecke verfolgt, sondern speziell konstruiert wurde. Um die verbreiterten Achsen samt Rädern vernünftig abzudecken, wurden die vorderen Kotflügel um 55 Millimeter und die hinteren um 65 Millimeter verbreitert. Die Seitenschweller enthalten neben einer Belüftungsöffnung für die hinteren Bremsen auch einen Anschluss an den komplett geschlossenen Fahrzeugunterboden. Im Frontstoßfänger gibt es große Öffnungen für den Kühler, während die Motorhaube einen Ansaugtrichter für die Kühlung der Turbolader und einen Entlüftungskanal für den Hauptwasserkühler beherbergt. Durch die Kohlefaser-Kur sinkt das Fahrzeuggewicht um rund 300 Kilogramm auf knapp unter 1,3 Tonnen.
Fest angeschnallt
Abgerundet wird das Erscheinungsbild beim RXR One durch Schmiederäder der Größen 305/30 ZR20 (vorne) und 315/30 ZR21 (hinten). Im Innenraum gibt es nicht nur einen Überrollbügel, sondern auch Schalensitze aus Kohlefaser mit Sechs-Punkt-Gurten.
Aberwitzige Leistung
Den Vierliter-Biturbo-V8 des Mercedes-AMG GT S dreht IMSA einmal komplett durch den Wolf. Kolben und Pleuel weichen verstärkten Schmiedeteilen, die Kurbelwelle wird bearbeitet. Die beiden Turbolader sind größer dimensioniert und mit eigenem unabhängigen Kühlkreislauf versehen, hinzu kommen neu entwickelte Ladeluftkühler sowie eine staudruckreduzierte Abgasanlage. Damit das Doppelkupplungsgetriebe die immense Leistung von 860 PS respektive 1.000 Newtonmeter Drehmoment (in Serie sind es 670 Newtonmeter) verarbeiten kann, erhält es einen Ölkühler und zwei zusätzliche Kupplungsscheiben. Produziert wird der RXR One nur in einer limitierten Stückzahl, kein Fahrzeug soll dem anderen gleichen.
Bildergalerie: Monster-Mercedes
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