Zwei Motoren und 1.410 Liter Kofferraum

Mit dem Nubira Kombi vervollständigt Daewoo sein Kompaktklasse-Angebot. Der jüngste Vertreter der Modellfamilie, zu der auch die Stufenhecklimousine Nubira und die Fließheckversion Lacetti gehören, debütiert als Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon, der vom 4. bis 14. März 2004 stattfindet. Im Sommer 2004 rollt das Auto dann zu den Händlern.

Bis 1.410 Liter Stauraum
Der 4,56 Meter lange Kombi bietet 400 bis 1.410 Liter Stauraum. Das ist für einen Kombi der unteren Mittelklasse ein eher unterdurchschnittliches Kofferraumvolumen. Neben einer im Verhältnis 60:40 umlegbaren Rücksitzlehne sind eine Dachreling im Aluminiumlook und ein zusätzlicher 12-Volt-Stromanschluss im Ladeabteil Serie.

Design basiert auf dem Viertürer
Das Design des Nubira Wagon basiert auf der von Pininfarina stammenden Formgebung des Nubira- Viertürers, wurde aber als eigenständige Modellvariante entworfen. Optische Akzente setzen unter anderem ein verchromter Kühlergrill, der künftig auch die übrigen Daewoo-Modelle zieren soll, und große Frontscheinwerfer mit Klarglasabdeckungen. Die Rückleuchten im Hochformat gewährleisten eine breite Ladeöffnung.

Interieur an Lacetti angelehnt
Bei der Interieurgestaltung lehnt sich der Nubira Wagon an das sportlich elegante Ambiente des Lacetti an und besitzt beispielsweise vier runde, metallfarben umrandete Luftausströmer im Instrumententräger.

Zwei Benzinmotoren mit 109 und 122 PS
Erhältlich ist der Nubira Wagon mit zwei Vierzylinder-Vierventil-Benzinmotoren. Das 1,6-Liter-Aggregat leistet 109 PS und beschleunigt den Fronttriebler bei einem Verbrauch von 8,2 Litern Super-Kraftstoff pro 100 Kilometer auf bis zu 179 km/h. Flotter ist das 122 PS starke 1,8-Liter-Triebwerk, das eine Höchstgeschwindigkeit von 183 km/h ermöglicht. Dieser Motor kann auf Wunsch mit einer Vierstufen-Automatik kombiniert werden. Die Preise für den neuen Kombi stehen noch nicht fest.

Drei neue Modelle in zwölf Monaten
"In den vergangenen zwölf Monaten haben wir in der Kompaktklasse, dem wichtigsten europäischen Fahrzeugsegment, gleich drei neue Modelle vorgestellt", betont der Geschäftsführer von Daewoo Europa, Hardy Spranger. "Obwohl sie auf einer Fahrzeugarchitektur basieren, decken Nubira, Lacetti und Nubira Wagon die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Käufergruppen in dieser Fahrzeugkategorie ab." Insgesamt will Daewoo im ersten vollen Produktionsjahr der Baureihe, also 2005, etwa 50.000 Nubira- und Lacetti-Modelle in Europa verkaufen.
(sl)

Daewoo Nubira