Kompaktmodell hat nach Modifikation 300 PS und einen Allradantrieb

Noch vor der offiziellen Markteinführung des Volvo C30 präsentiert die Firma Heico Sportiv den Heico HS3 Thor. Die Freizeitvariante des neuen Kompaktmodells Volvo C30 feierte am 31. Oktober 2006 auf der SEMA in Las Vegas Weltpremiere.

Allradantrieb im Volvo C30
Heico modifizierte den C30 in Zusammenarbeit mit Volvo North America und verpasste ihm einen Allradantrieb. Zusätzlich sollen eine um 30 Millimeter höher liegende Karosserie und spezielle Reifen auch Ausflüge ins Gelände ermöglichen. Das Fahrwerk mit Karbon-Domstrebe und der Vierkolben-Sportbremsanlage mit innen belüfteten 320-Millimeter-Bremsscheiben an der Vorderachse runden das Gesamtpaket ab.

80 PS Leistungssteigerung
Durch eine Zylinderkopfbearbeitung, einen modifizierten Turbolader, einen speziell angefertigten Ladeluftkühler inklusive elektronisch gesteuerter Wassereinspritzung und Neuprogrammierung der Motorsoftware wird die Leistung des Heico HS3 Thor von 220 auf 300 Pferdestärken gesteigert. Das Drehmoment steigt gar um 100 auf nunmehr 420 Newtonmeter. Entsprechend potent ausgestattet beschleunigt der Allrad-Schwede in 5,8 Sekunden auf Tempo 100. Wie bei Volvos US-Modellen üblich ist die Höchstgeschwindigkeit auf 210 km/h elektronisch begrenzt.


Body-Kit in Camouflage-Optik
Das, was der C30 kann, soll er auch zeigen. Für den salonfähigen Auftritt wurde ein eigenes Bodykit im "XC-Design" entwickelt. Ähnlichkeiten zu Stilelementen des Volvo XC70 und XC90 sind dabei durchaus beabsichtigt. Die sportliche Front wird von einem Frontgrill mit vergrößerten Kühlöffnungen und Aluminium-Skidplate geprägt. In der Heckschürze sind vier Endrohre untergebracht. Verbunden werden Front- und Heckschürze durch breitere Seitenschweller und Radhausverbreiterungen. Auffällig ist auch die Camouflage-Lackierung.

Innovative Technik im Innenraum
Im Innenraum dominiert die Lederausstattung in Alpakagrau und Saphirschwarz. In der Mittelkonsole findet sich eine eigens entwickelte Aufnahme für einen iPod nano und ein GPS-fähiges Handy von Motorola. Das Lounge-Feeling soll durch Aluminium an Pedalen, Schaltknauf, der frei schwebenden Mittelkonsole, Handbremshebel und Türknöpfen abgerundet werden.

Praktische Packlösung im Kofferraum
Der Laderaum wurde für mögliche Freizeitaktivitäten komplett umgestaltet. Die Integration zweier Snowboards im Innenraum des Kompaktmodells ist eine praktikable und alltagstaugliche Lösung. Die Boards liegen schmutzgeschützt in einer maßgeschneiderten Ledertasche und werden hochkant zwischen den Rücksitzlehnen verstaut. Im Kofferraum gibt es Staufächer, die ausreichend Platz für zwei komplette Snowboardausrüstungen bieten. Der besondere Clou: Die Helme werden mittels einer Halterung gut sichtbar an der Rückseite der Sitze befestigt und durch eingelassene LEDs angestrahlt.

Bildergalerie: Camouflage-Volvo