Der 997 Turbo ist Ihnen noch nicht schnell genug? Gemballa hilft Ihnen weiter

Gemballa ist eine der Adressen für anspruchsvolles Porsche-Tuning. Der Leonberger Autoveredler überzeugt durch hochwertige Umbauten, die der Qualität des Originalprodukts in nichts nachstehen. Für den aktuellen 997 Turbo bietet Gemballa nun einen kompletten Aerodynamik-Kit sowie eine Extraportion Leistung an. Das Ergebnis, der ,Gemballa Turbo GT 550", soll optisch und fahrdynamisch für Furore sorgen.

,Powerkit" für den Serien-Turbo
Satte 550 PS entlockt der Leonberger-Tuner dem sechs Zylindern des 3,6-Liter-Motors. Der von zwei Turboladern unter Druck gesetzte Boxermotor wartet nach den Modifikationen mit 780 Newtonmetern Drehmoment auf. Das sind rund 100 Newtonmeter mehr, als das Serien-Pendant zu bieten hat. Diese Werte sind dem Gemballa-Powerkit geschuldet. Es entsteht aus einer kompletten Abgasanlage, inklusive Sport-Metallkatalysatoren und einer Änderung des gesamten Motor-Managements.

Vortrieb bis 318 km/h
Lediglich 3,8 Sekunden vergehen, bis die Tachonadel die 100-km/h-Makierung des Geschwindigkeitsanzeigers hinter sich lässt. Nutzt man den Overboost, ist dieser Vorgang noch einmal 0,2 Sekunden früher erledigt. Wer es darauf anlegt, den Gemballa GT 550 auszufahren, kann dem Verlauf der Tachonadel bis 318 km/h folgen. Die Serienversion schafft im Vergleich ,lediglich" auf 310 km/h.

Aerodynamik-Kit für Optik und Fahreigenschaften
Um der gesteigerten Leistung des 997 Turbo auch optisch Ausdruck zu verleihen, entwickelte Gemballa einen passenden Aerodynamik-Kit. Die Frontschürze reduziert den Auftrieb an der Vorderachse und reduziert gleichzeitig den Luftwiderstand. Die in der Frontschürze begonnene Linie wird in den Seitenschwellern fortgeführt. Diese sorgen für eine optische Tieferlegung des Fahrzeugs und optimieren zugleich die Aerodynamik im hinteren Bereich der Kotflügel. Die in die Kotflügel integrierte Lufteinlässe dienen zum einen der Kühlung von Reifen und Bremsen. Gleichzeitig unterstreichen sie zusätzlich noch einmal optisch die sportlichen Ambitionen des zwangsbeatmeten Sportwagens.



Serien-Bremsanlage im GT 550
Den größten Augenmerk richtete Gemballa auf die Gestaltung des von anderen Verkehrsteilnehmern wohl am häufigsten gesehen Bereichs – des Hecks. Dessen auffälligstes Merkmal gegenüber der Serienversion ist der signifikant veränderte Heckflügel. Er besitzt im unteren Bereich Öffnungen, durch welche dem Turbomotor zusätzliche Atemluft zugeführt wird. Der darüber thronende Hauptflügel sorgt für den entsprechenden Anpressdruck auf der Hinterachse.

Verbessertes Handling
Komplett verändert zeigt sich auch die Heckschürze. Große Racegitter erlauben dem interessierten Betrachter den Blick unter die Oberfläche. So ist der Endschalldämfer gut zu erkennen. Die zwei Endrohre der Auspuffanlage werden vom Racegitter eingefasst. Unter den Kotflügeln sitzen üppig bemessene 20-Zoll-Räder. Ein Gewindefahrwerk hilft, den Schwerpunkt noch weiter zu senken und das Handling weiter zu verbessern. Eine geänderte, größere Bremsanlage, um die gesteigerte Leistung des Fahrzeugs auch sicher im Griff zu haben, gibt es jedoch nicht. Sie befindet sich laut Gemballa zur Zeit in Vorbereitung.
(cn)

Doping für den Turbo