Neue Bestmarke am Vulkan Ojos del Salado in den chilenischen Anden

Der deutsche Extremfahrer Matthias Jeschke aus Limburg hat mit seinem Team den Höhenweltrekord für Kraftfahrzeuge in den chilenischen Anden aufgestellt. Mit zwei Jeep Wrangler bezwang er am 13. März 2007 den höchsten Vulkan der Erde, den Ojos del Salado. Die Rekordhöhe von 6.646 Metern wurde offiziell bestätigt. Bis auf 247 Meter näherte sich Jeschke mit seinem 15-köpfigen Team dem Gipfel.

Eigentlich nur 6.500 Meter geplant
"Höher geht nicht", stellte der sichtlich erschöpfte Rekordjäger fest. In einer Woche musste die Mannschaft auf dem steilen Weg nach oben extreme Hürden meistern: ein Gletscherfeld mit tiefen Spalten, steile Abhänge, meterhohes Felsgeröll, Eisfelsen, einen zehn Meter hohen Felsvorsprung sowie einen zugefrorenen Kratersee, dessen Eisdecke überall Risse aufwies. "Eigentlich wollten wir nur auf 6.500 Meter. Doch in dieser Höhe hingen wir an einem Steilhang fest, wo an Umkehren nicht zu denken war. Aus purer Not rutschten wir weiter und gelangten schließlich in eine Mulde. Da konnten wir noch einmal über 100 Meter wettmachen", freut sich Jeschke, der bereits im Jahr 2005 den alten Höhenweltrekord von 6.358 Metern aufgestellt hat.

Der einzige bis über 6.000 Meter befahrbare Berg
Der alte Rekord wurde ebenfalls am Ojos del Salado aufgestellt, denn nach heutigem Stand der Wissenschaft ist der Vulkan der einzige Berg der Erde, der überhaupt in einer solchen Höhe auf vier Rädern zu befahren ist. Auch bei diesem Weltrekord setzte Jeschke auf den Goodyear-Reifen Wrangler MT/R in der Größe 255/75 R17. "Der ist für scharfkantige Felsen, Geröll und Eis wie geschaffen." Für den extremen Untergrund mit nur 0,5 bar Luftdruck ausgestattet, überstanden die Reifen die Extremtour ohne Panne.