307-CC-Nachfolger feiert auf dem Pariser Auto-Salon Weltpremiere

Peugeot zählt zu den Pionieren auf dem Gebiet der Klappdach-Cabrios: Bereits im Jahr 1934 stellte man mit dem 401 Eclipse und dem 601 Eclipse die ersten offenen Fahrzeuge mit versenkbarer Blechmütze vor. An diese Tradition knüpfen die Franzosen seit acht Jahren mit den CC-Modellen der Baureihen 206, 207 und 307 an. Nun bringt man mit dem 308 CC den Nachfolger des 307 CC an den Start.

Ablösung nach fünf Jahren
Nachdem bereits die 308 Limousine und der SW genannte Kombi auf dem Markt sind, folgt mit dem CC der nächste Modellbaustein. Es sind dabei durchaus große Fußstapfen, in die das neue Coupé-Cabrio (hierfür steht das Kürzel CC), treten muss. Seit der Premiere im Jahr 2003 wurden bis Ende Mai 2008 insgesamt 174.500 Exemplare des Peugeot 307 CC produziert.

Harmonischere Linienführung
Wie so viele Cabrios mit Stahldach krankte auch der 307 CC an einem typischen Problem: Weil es das Dach aufnehmen musste, geriet das Heck sehr wuchtig, ein Eindruck, der durch große Rückleuchten noch verstärkt wurde. Im Gegensatz dazu ist das Design des offenen 308 gestreckter und harmonischer. Neue LED-Rückleuchten verleihen dem CC-Hinterteil zusätzliche Dynamik. Das vollautomatische Klappdach macht den 308 CC in 20 Sekunden zum Cabrio. Netter Gag: Der Öffnungsvorgang kann von den Passagieren auf einem einklappbaren Farbbildschirm verfolgt werden.

Platz für vier Personen
Wie sein Vorgänger bietet der 308 CC vier vollwertige Sitzplätze. Dank einer vergrößerten Spur und einer größeren Karosserie konnte das Raumangebot erhöht werden. Das Kofferraumvolumen beträgt bei geschlossenem Dach 403 Liter, offen sind es 226 Liter. Bisher waren es maximal 350 Liter. Für die Sicherheit an Bord sorgen intelligente Rückhaltesysteme und Airbags. Unter anderem verfügen die Vordersitze über je einen Seitenairbag. Bei Cabrios weltweit einzigartig ist der Kopf-Seitenairbag. Für zusätzliche Sicherheit im Fall eines Überschlags sorgen Überrollbügel hinter der Rückbank, die binnen Millisekunden herausschießen.

Exklusive Innenausstattung
Im Innenraum hebt sich der 308 CC durch eine exklusivere Ausstattung von seinen geschlossenen Brüdern ab. So sind die Türverkleidungen mit einem schlanken Griff aus Metall versehen. Je nach Ausstattungsversion präsentieren sich das Kombiinstrument und die Mittelkonsole in Klavierlack-Optik. Zudem gibt es gegen Aufpreis eine Volllederausstattung. Ein bisher nur aus Cabrios der Marke Mercedes bekanntes Extra ist die Nackenheizung. Bei dem ,Airwave" genannten Peugeot-System kommen Luftdüsen in speziell konzipierten Vordersitzen mit integrierten Kopfstützen zum Einsatz. Der Konzern spricht in der Pressemitteilung von einem Schal aus warmer Luft, ein Seitenhieb auf das ,Airscarf" (englisch für Luftschal) genannte Mercedes-System.

Zum Start zwei Motoren
Zunächst wird der neue offene Peugeot im Herbst 2008 als Zweiliter-HDi-Diesel mit 140 PS auf den Markt kommen. Das Aggregat mit serienmäßigem Rußpartikelfilter erfüllt bereits die Abgasnorm Euro 5. Etwas später folgt der gemeinsam mit BMW entwickelte 1,6 Liter große THP-Turbobenziner mit einer Leistung von 150 PS. Beide Versionen besitzen serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional gibt es eine Viergang-Automatik. Seine Publikumspremiere feiert der 308 CC Anfang Oktober 2008 auf dem Pariser Automobilsalon. Zu den Preisen hält sich Peugeot noch bedeckt. Der 307 CC Sport mit 140-PS-Benziner steht bislang ab 26.600 Euro in der Liste.

Bildergalerie: Neuer Peugeot 308 CC