Schweizer Veredler präsentiert in Genf sparsame Kleinwagen-Studie

Bisher war die Firma Rinspeed vor allem für das Tuning von Porsche-Modellen bekannt. Doch mit den Concept Cars sQuba und iChange gaben die Schweizer bereits erste Denkanstöße für umweltfreundliche Fahrzeugkonzepte. Auf dem Genfer Auto-Salon 2009 (vom 5. bis 15. März) präsentiert Rinspeed nun mit dem E2 eine sparsame Studie auf Basis des 500 Abarth. Das Besondere daran: Der kleine Italiener ist mit zwei verschiedenen Energie-Levels ausgestattet und ruft je nach Bedarf zwei unterschiedliche Leistungen ab.

Vier Liter Verbrauch in der Stadt
Fährt der E2 in der Stadt, reicht die so genannte ,Commuting"-Stufe mit 60 PS, um im Verkehr mitzuschwimmen. So soll sich der Kleinwagen mit rund vier Liter Sprit pro 100 Kilometer begnügen. Fährt man aber auf der Landstraße oder der Autobahn und will zudem zügig überholen, kommt die ,Highway"-Einstellung zum Zuge. Sie mobilisiert immerhin 160 PS, der Durchschnittsverbrauch beträgt hier laut Hersteller etwa sieben Liter je 100 Kilometer. Zum Vergleich: Der Abarth 500 – die Sportvariante des Fiat 500 – leistet 135 PS und soll im Schnitt 6,5 Liter Benzin verbrauchen.

Steuerung über kleinen Knopf
Das Energie-Management des E2 wird über einen kleinen Knopf im Cockpit gesteuert. Über diesen kann der Fahrer bei Bedarf in die elektronische Motorsteuerung eingreifen. Rinspeed-Chef Frank Rinderknecht will mit dem E2 zeigen, welche Möglichkeiten es in der automobilen Zukunft gibt. Dabei sieht er nicht nur die Autohersteller, sondern auch die Veredler in der Pflicht.

Wahlweise 60 oder 160 PS