DKW GT Malzoni: Der brasilianische Brilliant
Seltener Sportwagen wird im Audi-Museum ausgestellt
Die Marke DKW kennen noch viele, aber den DKW GT Malzoni? Hier müssen selbst Experten passen. Nur 35 Stück des schicken Sportcoupés wurden in den 1960er-Jahren in Brasilien gebaut. Jetzt hat eines davon den Weg nach Ingolstadt geschafft.
Italienische Vorbilder
Die Geschichte des DKW GT Malzoni beginnt im Jahr 1962: Genaro ,Rino" Malzoni, Sohn eines reichen Landwirts, wollte seinerzeit mit einem schicken Wagen die Damenwelt Sao Paulos beeindrucken. Offenbar gefiel ihm das vorhandene Auto-Angebot nicht, denn er entwarf sein eigenes Coupé. Im Design orientierte sich Malzoni an italienischen Vorbildern mit Erfolg: Die Linienführung kann sich auch heute noch sehen lassen. Die Karosserie wurde aus Kunststoff gefertigt, wodurch das Fahrzeug besonders leicht wurde. Das war auch nötig, denn unter der Haube verrichtete ein 60 PS starker Zweitakter-Dreizylinder seine Arbeit. Er stammte ursprünglich aus dem deutschen DKW 3=6, wo er 38 PS leistete. Kein Wunder, dass Malzonis Wagen das Interesse des brasilianischen Lizenznehmers der damaligen Auto Union, der DKW Vemag, weckte, die ihren Sitz zufälligerweise in Sao Paulo hatte. Das Ergebnis der Zusammenarbeit war jene Kleinserie von 35 Exemplaren, die allesamt die vier Ringe im Kühlergrill trugen.
Erfolgreich im Rennsport
Schnell erkannten Rennfahrer das Potenzial des GT Malzoni. Tuner holten über 100 PS aus dem Zweitakter und trieben den DKW über die magische 200-km/h-Grenze. Zum Mythos wurde das Auto im Jahr 1966: Bei den 1000 Meilen von Interlagos führt ein DKW Malzoni bis drei Runden vor Schluss gegen überlegene Konkurrenz. Erst ein unplanmäßiger Boxenstopp wirft den Wagen auf Platz drei zurück. Einer der Fahrer war Emerson Fittipaldi, der später Formel-1-Weltmeister wurde. Der einzige DKW GT Malzoni in Europa kann vom 17. bis zum 30. November 2009 im Audi museum mobile in Ingolstadt besichtigt werden, zudem soll er 2010 bei diversen Oldtimerveranstaltungen gezeigt werden.
Italienische Vorbilder
Die Geschichte des DKW GT Malzoni beginnt im Jahr 1962: Genaro ,Rino" Malzoni, Sohn eines reichen Landwirts, wollte seinerzeit mit einem schicken Wagen die Damenwelt Sao Paulos beeindrucken. Offenbar gefiel ihm das vorhandene Auto-Angebot nicht, denn er entwarf sein eigenes Coupé. Im Design orientierte sich Malzoni an italienischen Vorbildern mit Erfolg: Die Linienführung kann sich auch heute noch sehen lassen. Die Karosserie wurde aus Kunststoff gefertigt, wodurch das Fahrzeug besonders leicht wurde. Das war auch nötig, denn unter der Haube verrichtete ein 60 PS starker Zweitakter-Dreizylinder seine Arbeit. Er stammte ursprünglich aus dem deutschen DKW 3=6, wo er 38 PS leistete. Kein Wunder, dass Malzonis Wagen das Interesse des brasilianischen Lizenznehmers der damaligen Auto Union, der DKW Vemag, weckte, die ihren Sitz zufälligerweise in Sao Paulo hatte. Das Ergebnis der Zusammenarbeit war jene Kleinserie von 35 Exemplaren, die allesamt die vier Ringe im Kühlergrill trugen.
Erfolgreich im Rennsport
Schnell erkannten Rennfahrer das Potenzial des GT Malzoni. Tuner holten über 100 PS aus dem Zweitakter und trieben den DKW über die magische 200-km/h-Grenze. Zum Mythos wurde das Auto im Jahr 1966: Bei den 1000 Meilen von Interlagos führt ein DKW Malzoni bis drei Runden vor Schluss gegen überlegene Konkurrenz. Erst ein unplanmäßiger Boxenstopp wirft den Wagen auf Platz drei zurück. Einer der Fahrer war Emerson Fittipaldi, der später Formel-1-Weltmeister wurde. Der einzige DKW GT Malzoni in Europa kann vom 17. bis zum 30. November 2009 im Audi museum mobile in Ingolstadt besichtigt werden, zudem soll er 2010 bei diversen Oldtimerveranstaltungen gezeigt werden.
Bildergalerie: Bildschöner Brasilianer
Auch interessant
Neuer Audi A6 Allroad (2026): Offroad-Schub mit V6-TDI
Im Gelände-Boxster durch Skandinavien: Jenseits von Schweden
Audi RS 3 (2011) im Fahrbericht: Gib mir Fünf!
Fürchtet Euch! Der Ford F-150 Raptor R (2027) kommt offiziell nach Europa
Zittern bei BMW und Mercedes? Wie China den Premium-Markt aufwühlt
Nichols N1A (2026): V8-Power trifft auf 900 Kilo-Flunder
Audi hat einen guten Grund, warum der Q7 vorerst nur als Diesel kommt