Zonda-Nachfolger in Deutschland bei Testfahrt zerlegt

Der Pagani C9 soll Ende 2010 das Modell Zonda ablösen. Der italienische Super-Sportwagen-Hersteller ist mit dem C9 zu letzten Tests unterwegs – auf der deutschen Autobahn. Dort kann man teilweise ungestraft unbegrenzt schnell fahren, was nicht ganz ungefährlich ist, wie ein Pagani-Testfahrer jetzt erleben musste.

Mercedes-Testcenter in der Nähe
Der Prototyp des C9 hat einen Wert von über einer Million Euro und rast mit hoher Geschwindigkeit in der Nähe des Mercedes-Testcenters bei Stuttgart in die Mittelleitplanke. Vorder- und Hinterwagen des teuren Testfahrzeugs werden bei dem Unfall stark beschädigt, aber die Fahrerkabine des Karbonrenners bleibt weitestgehend erhalten. Deshalb übersteht der Fahrer den Crash mit leichten Verletzungen.

C9 ab Ende 2010 zu haben
Als Motor kommt im Pagani C9 ein 6,0-Liter-Zwölfzylinder von Mercedes-AMG zum Einsatz. 700 PS und ein erkleckliches Drehmoment von 1.000 Newtonmeter sollen für eine überragende Performance sorgen. Damit wird der C9 ähnliche Fahrwerte erreichen wie der Zonda R, welcher mit 750 PS und einem Drehmoment von 710 Newtonmeter unterwegs ist. Im Vergleich zum Zonda soll der C9 ein vollkommen neues Auto hinsichtlich Gewichtsverteilung und Dynamik sein – über 3.770 Teile sind gegenüber dem Zonda neu. Die Karbonhaut des C9 spannt sich über ein Chassis aus Karbon und Titan, so Firmengründer Horacio Pagani in einem Interview. Da der Schnellfahr-Wagen auch in den USA angeboten wird, erfüllt er alle US-Crashnormen und die strengen kalifornischen Abgas-Vorschriften. Ab Ende 2010 soll der C9 zu haben sein – die Preise beginnen gerüchteweise bei 900.000 Euro. Als Jahresproduktion werden 40 C9 angepeilt.

Crash auf der Autobahn