Citroën C1 nach dem Facelift im Test

Die Modelle C1, C3, C4 und ihre Derivate gelten bei Citroën als ,Cœur de gamme", als Herz der Modellpalette. Sie machen zusammen 75 Prozent der Verkäufe aus. Der kleinste Vertreter, das Herzchen also, bekam nun ein Facelift: Es brachte dem C1 Änderungen an der Front, ein LED-Tagfahrlicht in den höheren Versionen und der Verbrauch sank. Wir haben den Kleinstwagen getestet.

Drei Zylinder machen die Arbeit
Das Herzchen begann im Jahr 2005 zu schlagen. Auch sieben Jahre nach der Markteinführung hat es kaum etwas von seiner Kraft eingebüßt: Der C1 zählt noch immer zu den Top Ten der Kleinstwagen-Verkaufsstatistik. In Schwung gebracht wird das Wägelchen von einem Ein-Liter-Dreizylinder mit 68 PS. Serienmäßig gibt er seine Kraft an eine Fünfgang-Schaltung weiter. Beim Bedienen des Hebels fühlt man sich nicht gerade, als führe man ein chirurgisches Instrument, eher glaubt man, mit einem hölzernen Kochlöffel im Milchreis zu rühren. Beim Ampelsprint rennt das Auto immerhin mit annehmbarem Temperament los, fühlt sich aber nicht wirklich flott an. Dabei klingt das Motörchen nicht so kernig wie andere Dreizylinder und wirkt rasch angestrengt.

Kaum Durst beim Pumpen
Das Ein-Liter-Organ befördert nun statt bisher 4,7 nur noch 4,5 Liter Super je 100 Kilometer in die drei kleinen Arbeitsräume. Damit gehört der C1 zu den Sparsamsten der Gattung, und das ohne Zusatztechnik wie eine Start-Stopp-Automatik. Anstelle der Schaltung wird ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe angeboten. Es mac...