Skoda Octavia vRS soll über 320 km/h schaffen
600-PS-Einzelstück tritt zur Rekordfahrt auf dem Bonneville-Salzsee an
Serien-vRS als Basis
Als Basisfahrzeug dient eine herkömmliche Octavia- vRS-Limousine, die in mehrmonatiger Arbeit zusammen mit der Tuningschmiede ,Revo Technik" entwickelt wurde. Die Karosserie wurde 80 Millimeter näher an den Asphalt gerückt. Statt auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern rollt der Hochgeschwindigkeits-Octavia auf Stahlrädern in 15 Zoll. Um dem Reglement zu entsprechen, wurden zudem ein Überrollkäfig, ein Bremsfallschirm sowie ein Feuerlöscher eingebaut.
Leistung verdreifacht
Herzstück des Rekordjägers ist jedoch der Motor. Der bei uns aus dem Octavia RS bekannte Zweiliter-TSI wurde gründlich modifiziert. So kommt ein neuer Turbolader zum Einsatz, der einen Ladedruck von bis zu 1,93 bar entwickelt. Damit wird die Leistung von den serienmäßigen 200 auf 600 PS verdreifacht. Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment von 280 auf 450 Newtonmeter. Statt herkömmlichem Super schluckt das Vierzylinder-Aggregat jetzt Rennkraftstoff mit einer Wasser-Methanol-Beimischung.
Alljährliche ,Speed Week"
Der Lake Bonneville ist ein ehemaliger Salzsee, der etwa 150 Kilometer westlich von Salt Lake City beginnt und eine Fläche von etwa 80 Quadratkilometer in Utah bedeckt. Jedes Jahr im August findet dort die ,Bonneville Speed Week" statt, in der unzählige Hot Roads, Roadster, Motorräder und Diesel-Trucks in diversen Hochgeschwindigkeits-Wettbewerben antreten.
Bildergalerie: 322 km/h im Octavia
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