Opel Adam Rocks S: Mit 150 PS auf den urbanen Feldweg

Manchmal müssen extra neue Nischen geschaffen werden, um sie anschließend erfolgreich füllen zu können. Zwei dieser Beispiele sind der sportliche Opel Adam S und das Crossover Adam Rocks. Jetzt verbinden die Rüsselsheimer beide Produkte zu einem Fahrzeug für die Nische in der Nische. Was können wir vom neuen Opel Adam Rocks S erwarten, der auf der Amsterdam International Motorshow 2015 (17. bis 26. April) vorgestellt wird?

Eine Mischung der Äußerlichkeiten
Äußerlich ist der Familienzuwachs eine Mischung aus Adam S und Adam Rocks. Die unlackierten Plastikbeplankungen stammen vom Rocks, Heckstoßfänger, Auspuffendrohr sowie der Dachkantenspoiler vom S. Darüber hinaus Laut Opel ist das um 15 Millimeter tiefergelegte Performance-Sportfahrwerk gegenüber dem normalen Adam Rocks dynamischer abgestimmt. Mit ihm liegt der Adam Rocks S in Sachen Bodenfreiheit auf Standard-Adam-Niveau. Daneben bleibt es bei der Außenphilosophie ,kleines Auto, viele Möglichkeiten". Elf Karosserietöne treffen auf fünf dazu kombinierbare Dachfarben, darunter ,Fire Red". Dieser Ton ist exklusiv für die S-Modelle der Adam-Familie erhältlich.

Technische Daten vom Adam S
Im Motorraum des Adam Rocks war bisher der 1,0-Dreizylinder-Turbobenziner mit 115 PS und 170 Newtonmeter Drehmoment das maximale Vortriebsmittel für den Kleinwagen. Im dem künftig mit dem ,S" gekennzeichneten Adam Rocks hält jetzt der 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner aus dem normalen Adam S Einzug. Das neue Crossover-Topmodell für den gelegentlichen Einsatz auf dem Feldweg leistet dann, genau wie der auf weniger ,Abenteuer" getrimmte Standard-Adam-S, 150 PS und 220 Newtonmeter maximales Drehmoment. Das Aggregat wird mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert. Auch Fahrleistungen und Verbrauch sollen dem Straßensportler entsprechen: 5,9 Liter auf 100 Kilometer treffen auf 210 km/h Spitze und ein Sprintvermögen von 8,5 Sekunden von null auf Tempo 100.

Preise zur Markteinführung
Wann der Opel Adam Rocks S auf den Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt. Auch zu möglichen Preisen kann man sich bislang nur am bereits vorhandenen Adam-Portfolio orientieren. Ein Adam Rocks ist ab 15.990 Euro zu haben. Der Adam S kostet mindestens 18.690 Euro.

Lesen Sie auch:

Unrasierter Adam wird jetzt schnell