Wenn der Bankbus kommt
Wie die rollende Bankfiliale funktioniert
Bequemer Einstieg und Panzerung
Das Bankmobil basiert auf einem Tiefrahmen-Fahrgestell, das Mercedes ansonsten für Reisemobile einsetzt. Er liegt 21 Zentimeter tiefer und ermöglicht so einen bequemen Einstieg. Den Aufbau bewerkstelligte die Berger Fahrzeugbau GmbH aus Frankfurt. Der Aufbau ist schusssicher. Panzerglas teilt ihn in einen Kassen- und einen Kundenbereich. Vom Fahrerhaus gelangt der Bankmitarbeiter durch eine alarmgesicherte Tür in seinen Bereich. Der Kunde dagegen betritt die mobile Filiale durch eine druckknopfgesteuerte Schwenktür mit einer ausfahrbaren Trittstufe, wie man sie von Bussen her kennt. Innen sorgen große Fensterflächen für eine helle und freundliche Umgebung. Kunden mit Handicap können mittels einer Gegensprechanlage und einer Durchreichschublade bedient werden.
Autark durch starke Akkus und Satellitenanlage
Das Fahrzeug ist kameraüberwacht und mit seiner GPS-Ortung direkt an die Polizei angeschlossen. Eine Satellitenanlage auf dem Dach sorgt für die Anbindung an das Rechenzentrum der Sparkasse in Göppingen. Das Bankmobil kann so den gleichen Service bieten wie eine normale Filiale. Sogar eine Toilette mit Waschbecken für die Mitarbeiter ist integriert. Die Energie für Elektronik, Beleuchtung und Klimatisierung kommt aus Lithium-Ionen-Batterien, die über Nacht aufgeladen werden. So ist das Bankmobil den ganzen Tag über autark.
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