Mit Sportbefreiung

Der neue Lexus IS tritt selbstbewusst an. Angriffslustig beißt der neue Diabolo-Grill in den Wind, spitze Lampen dienen als Tagfahrleuchten. In der Ausstattungslinie F-Sport gibt es Wabengitter am Grill und leicht geänderte Schürzen vorn und hinten. Motorisiert wird der IS entweder mit einem Hybridantrieb im 300h oder einem V6-Otto im 250. Doch wie will der rassige IS damit in der hierzulande hart umkämpften Mittelklasse gegen A4, 3er und C-Klasse punkten? Es gibt keinen Kombi, keinen Diesel, keinen Allradantrieb, kein Schaltgetriebe. Dass das schwer wird, wissen auch die Verantwortlichen von Toyota Deutschland. Mit nur einer viertürigen Limousine sei das Angebot für den deutschen Markt ,relativ spitz" aufgestellt, sagt Lexus-Produktplanerin Linda Schlösser bei der Fahrvorstellung des neuen IS. Dementsprechend niedrig wird auch das Verkaufsziel für 2013 angesetzt. 600 IS will der Toyota-Nobelableger verkaufen, davon sollen 70 Prozent den Hybridantrieb haben. Wir haben den 300h F-Sport im Wiener Umland getestet.

Gesamtleistung von 223 PS
Das Vollhybrid-System funktioniert ähnlich wie in den Toyota-Hybriden Prius und Auris. Im Lexus IS werden ein 2,5-Liter-Atkinson-Vierzylinderotto und ein Drehstrom-Synchronmotor kombiniert. Der Verbrenner liefert 181, der Elektromotor 143 PS, beide zusammen schaffen 223 PS herbei. Ein stufenloses CVT-Getriebe bringt die Kraft zu den Hinterrädern. Die Kraft der zwei Motoren soll dem 300h beim Sprit-Knausern helfen. Nur 4,3 Liter Benzin sollen...