Test Jeep Cherokee Facelift 2019

Was ist das?

Zugegeben, ich fand die etwas verquere Front des Jeep Cherokee immer - naja - interessant. Die meisten Menschen werden nun trotzdem kurz einen erleichterten Seufzer gen Himmel schicken: Jawohl, das hier ist das Facelift des amerikanisch-italienischen Mittelklasse-SUVs und mit ihm ist das Projekt "Groteske Nasen" endgültig vorbei. 

Die Normalisierung der Optik scheint denn auch die größte News dieser Modellpflege zu sein. Neben der harmonisierten Front mit den neuen, serienmäßigen LED-Scheinwerfern wurde auch das Heck ein wenig geglättet. 

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Ansonsten hält es der Cherokee mit den Neuerungen eher dezent. Jeep ist weltweit und gerade in Europa auf einem sehr sehr guten Weg. Auf dem alten Kontinent gab es im bisherigen Jahresverlauf 75 Prozent Wachstum. Für selbiges sind aber hauptsächlich der Renegade und der neue Compass verantwortlich. Der Cherokee läuft hier etwas unter dem Radar und so ein bisschen kriegt man das Gefühl, er soll halt noch ein wenig durchhalten, bis dann in ein paar Jahren ein ganz neues Modell kommt.

Beispiel gefällig? Nehmen wir doch mal die Motoren. Zum Start des gelifteten Cherokee wird es genau einen geben. Den bekannten 2,2-Liter-Diesel. Ein FCA-Klassiker (unter anderem in Alfa Giulia und Stelvio zu bekommen), jetzt mit Euro 6d-Temp und in zwei Varianten mit 150 und 195 PS. Die Neuerung hier ist, dass es den Fronttriebler nun auch mit der Neu...