Da geht noch mehr

Der Aufschwung ist da. Was nach Wirtschaftsweisen klingt, ist bei Jeep Programm. Im Jahr 2014 hat die unter Fiat-Flagge segelnde US-Marke erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge verkauft. Aber damit begnügt man sich nicht: Bis 2018 plant man eine Absatzzahl von 1,9 Millionen. Möglich werden soll das durch neue Modelle: Ende 2016 startet ein C-SUV zwischen Renegade und Cherokee, der neue Wrangler kommt 2017 sowie Ende 2018 als Topmodell und Range-Rover-Rivale ein Grand Wagoneer. Aber auch die bestehenden Baureihen werden gepflegt. So bekommt der Jeep Cherokee jetzt einen neuen 2,2-Liter-Diesel mit bis zu 200 PS. Wir haben ihn getestet.

Mehr Tinte auf dem Füller
Die 2,2-Liter-Maschine löst den bisherigen Zweiliter mit 170 PS ab, zugleich soll sie noch den Löffel Sahne bieten, den manche Kunden bislang vermisst haben. Daher gibt es den Diesel mit 185 und 200 PS. Beide Varianten liefern ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmeter und sind dank eines Stickoxid-Speicherkats und doppelter Abgasrückführung Euro-6-tauglich. Das sogenannte AdBlue-Additiv ist nicht nötig. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die stets serienmäßige Automatik. Beim Preis liegen beide Motoren rund 5.000 Euro auseinander, weil es das 185-PS-Aggregat ausschließlich in einer kleineren Ausstattung gibt.

Nichts für zarte Nasen
Für unsere Testfahrt stand der Cherokee mit 200 PS bereit. Über die mutige Optik des Wagens wurde schon umfassend diskutiert, wir belassen es bei einem ,hat etwas Eigenständiges". Innen prä...