Jaguar XE 2018 im Test

Ausgerechnet Jaguar bringt ein uramerikanisches und schwer nachzuvollziehendes Phänomen nach Europa. Was ich damit meine? Den Marktstart von Modelljahr-Modellen, noch bevor das vorherige (richtige) Jahr auch nur zur Hälfte vorbei ist. Wir haben Anfang Juni 2017, also ist es höchste Zeit für das 2018er-Modell. Logisch, oder? Gewöhnen Sie sich also schon mal dran: Wenn Sie sich ab jetzt zum Jaguar-Dealer Ihres Vertrauens begeben, um einen XE (oder einen XF oder F-Pace) zu bestellen, dann wird es sich um ein 2018er-Auto handeln. Ich gebe zu, so arg schlimm ist das jetzt natürlich auch nicht. Und für Jaguar ist das jüngste Facelift-lein eine Chance. Klar, die Verkäufe gehen zwar gerade durch die Decke (was vor allem am F-Pace liegt), aber der XE wirkt so ein bisschen wie das Sorgenkind der Marke. Ein wunderbares Fahrerauto. Was die Allround-Fähigkeiten betrifft, aber doch ein ganzes Eck schwächer als das ewige deutsche Premium-Triumvirat aus BMW 3er, Audi A4 und Mercedes C-Klasse.