Alltags-Athlet

Es lebe der Sport: So könnte man das Motto von Ford für die nächsten Jahre umschreiben. Unter dem Oberbegriff ,Ford Performance" sollen bis 2020 zwölf neue Fahrzeuge weltweit auf den Markt kommen, die es faustdick unter der Haube haben. Eines davon ist der Ende 2015 startende Focus RS. Bis es soweit ist, übernimmt der ST die Rolle des stärksten Focus. Parallel zur großen Modellpflege der Baureihe wurde nun auch die Kraft-Variante überarbeitet. Neu ist außerdem eine Diesel-Option. Lohnt sie sich? Wir haben es getestet.

Problemzone Front
Bereits auf den ersten Blick zeigt sich, wie sinnvoll das üppige Facelift war: Verschwunden ist das große Fischmaul des alten Focus ST, der Grill und die Lufteinlässe fügen sich jetzt harmonischer in das Gesamtbild ein. Die meisten Maßnahmen sind indes schon vom ,normalen" Focus bekannt, etwa die mandelförmigen Scheinwerfer und die kleineren Rückleuchten. Leider ist das vordere Ende des Wagens überhaupt nicht abschätzbar, Parkpiepser für die Frontpartie hat Ford aber noch nicht einmal als Extra im Angebot. Im Innenraum wurde für Ordnung gesorgt und der bisherige Tastensalat entwirrt. Die Mittelkonsole ist jetzt klar gegliedert, ein (sogar im ST) optionaler Touchscreen vereint die wichtigsten Informationen.

Gut eingepackt
Informieren sollte man sich auch über seinen Bauchumfang, denn die im Focus ST serienmäßigen Recaro-Sportsitze weisen einen Seitenhalt im Schraubzwingen-Stil auf. Nach etwas Gewöhnung ist das durchaus bequem, für lange Mensch...