Audi R8 (2019) im Test

„Der R8 nimmt in jeder Hinsicht eine Sonderstellung für Audi ein,“ sagt Michael-Julius Renz, Geschäftsführer der Audi Sport GmbH. „Jetzt ist er noch stärker und schneller.“ Freunde des gepflegten Leistungshungers wird das freuen. Aber hat der schon bislang ziemlich gute Super-Audi eine Modellpflege nötig? In Neckarsulm, wo alles was vier Ringe und ein R oder S am Heck hat, konzipiert wird, war man dieser Meinung.

Was ist neu beim Audi R8?

Sehen wir uns also genauer an, wo die Mannschaft von Audi Sport gefeilt hat. Der Singleframe-Grill ist breiter und flacher gezeichnet. Starke Stege teilen die großen Lufteinlässe. Flache Schlitze in der Fronthaube erinnern an die Marken-Ikone Sport quattro (und kurioserweise auch an den neuen A1). Neu ist ein breiterer Frontsplitter ist breiter, hinzu kommt ein markantes Luftauslassgitter am Heck, das der weit nach oben gezogene Díffusor nach unten abschließt. Garniert wird der R8-Hintern von noch fetteren Oval-Endrohren. Insgesamt soll die Breite betont werden, die Abmessungen bleiben aber gleich.

Im Motorraum liegt der Luftfilter unter einer neuen, dreiteiligen Abdeckung – wahlweise in Kunststoff oder Carbon. R8-Kunden können aus bis zu je nach Motorisierung unter drei Exterieurpaketen wählen, die am Frontsplitter, den Schwellerleisten und am Diffusor unterschiedliche Akzente setzen. Auf Wunsch sind die Audi-Logos im Exterieur in ...