Ein typischer Alfa Romeo

,MiTo": Der Name verbindet die beiden Städte Mailand und Turin oder genauer gesagt deren Abkürzung auf italienischen KFZ-Kennzeichen. Die erste ist der ursprüngliche Sitz von Alfa Romeo und die zweite der Standort des heutigen Dachkonzerns Fiat und die Produktionsstätte des MiTo. Warum ich Ihnen das erzähle? Nun, der 2008 vorgestellte Kleinwagen bekam kürzlich ein Facelift verpasst – ein sehr kleines. Wie sich die Modellpflege auf das Topmodell ,Veloce" auswirkt? Lassen Sie es uns herausfinden.

Von außen wird er schicker
Bei der ersten Betrachtung fällt auf, dass an der Front sämtliche Chrom-Teile schwarz lackierten Exemplaren weichen mussten – definitiv ein Gewinn für die sportliche Optik. Besonders der nun mit einem Wabengitter versehene Kühlergrill trägt zu einem aggressiveren Auftritt bei. Auch am Heck wurde Chrom gegen Schwarz getauscht. Außerdem neu an Bord: Ein durch drei Finnen angedeuteter Diffusor in der Heckschürze. Hinter den 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen wartet eine Vierkolben-Bremse von Brembo mit roten Sätteln auf ihren Einsatz.

Motor fühlt sich müde an
Unter der kurzen Haube verrichtet weiterhin ein 1,4-Liter-Turbomotor mit 170 PS seinen Dienst. Dieser lässt allerdings weder dynamische Zwischensprints noch eine gute Dosierbarkeit zu – auch und vor allem wegen dem verbauten Doppelkupplungs-Getriebe. Dieses quält den Fahrer mit langen Schaltzeiten und einer nervigen Gedenkpause nach dem Zug an den viel zu kleinen und billig wirkenden Plastik-Wippen am Len...