Die zwei Gesichter des Skoda Yeti

Bislang war der Schneemensch ein Einzelkind, doch nun bekommt er einen Bruder zur Seite gestellt: Den Skoda Yeti gibt es ab sofort in zwei Varianten, die sich optisch unterscheiden. Nur schlicht ,Yeti" heißt die elegante Version für Stadtmenschen, ,Yeti Outdoor" die kernigere Ausführung fürs Gelände.

Unterschiede klein, aber wirkungsvoll
Viele Fans werden der Skoda-Design-Abteilung danken, dass die großen runden Nebelscheinwerfer der Vergangenheit angehören. Der bis dato glubschäugige Gesichtsausdruck ist den markanten Zügen des aktuellen Skoda-Antlitzes gewichen, dazu gehört auch die Kühlerhauben-Nase mit Marken-Logo. Die Unterschiede zwischen dem städtischen Schneemenschen und dem 200 Euro teureren Naturburschen liegen in kleinen, aber wirkungsvollen Detailänderungen. Das feine Stadtauto brilliert vorn mit einer lackierten und filigraner gezeichneten Schürze, die Längsstreben des Grills wirken dünner. Die Seitenleisten sind in Wagenfarbe lackiert und fallen somit kaum auf. Auch die Heckschürze ist eleganter gestylt, die Reflektoren im Stoßfänger sitzen tiefer als beim Gelände-Modell und sind kleiner.

Ein bisschen unrasiert
Das Outdoor-SUV passt zum Look von Reinhold Messner, der im Kontext zum Yeti nicht fehlen darf. So ist das Kinn des Naturburschen stärker konturiert, das farblich abgesetzte Frontmittelteil lässt die Mine bissig wirken, von vorn sieht der kleine Kraxler insgesamt ein bisschen unrasiert aus. Aber manche finden ja einen Drei-Tage-Bart sexy. Der Karosser...