Kia EV6 GT Facelift: 650 PS starkes Update im Test
Kia frischt den EV6 GT auf: Mehr Leistung, größere Reichweite und neue Details für den starken Elektro-Sportler
Kia hat den EV6 GT überarbeitet. Das Topmodell der Baureihe erhält nicht nur eine neue Optik mit markanter Front, sondern auch technische Verbesserungen. Ziel ist eine bessere Balance zwischen Alltagstauglichkeit und Fahrspaß. Kernstück ist der auf bis zu 650 PS erstarkte Antrieb in Kombination mit einer 84 kWh großen Batterie für bis zu 450 km Reichweite nach WLTP.
Mehr Leistung und Dynamik
Die Leistung des Allradantriebs klettert auf bis zu 478 kW (650 PS) und 770 Nm Drehmoment – wenn die Launch Control aktiviert ist. Das ermöglicht einen Sprint auf 100 km/h in nur 3,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Im normalen Fahrbetrieb gibt sich der EV6 GT noch handzahm, doch im Sport- oder dem speziellen GT-Modus entfaltet er seinen vollen, nachdrücklichen Schub. Die Lenkung wurde neu abgestimmt und agiert sehr direkt, das adaptive Fahrwerk sorgt für eine straffe Straßenlage, ohne den Komfort gänzlich zu vernachlässigen.
Optimierte Reichweite und Ladeleistung
Dank der auf 84 kWh vergrößerten Batteriekapazität steigt die WLTP-Reichweite des sportlichen Elektroautos auf nun 450 Kilometer. Die bewährte 800-Volt-Architektur ermöglicht weiterhin sehr schnelles Laden. Mit einer maximalen Ladeleistung von jetzt bis zu 258 kW kann der Akku unter idealen Bedingungen in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden. Als besonderes Feature für den Fahrspaß gibt es nun ein simuliertes Schaltgetriebe, das über die Lenkradwippen bedient wird und Gangwechsel nachahmt.
Fazit und Preis
Mit dem Facelift hat Kia den EV6 GT an entscheidenden Punkten weiterentwickelt. Die Kombination aus gesteigerter Performance, verbesserter Reichweite und schnellerem Laden macht ihn zu einem noch runderen Gesamtpaket. Er schafft den Spagat zwischen einem leistungsstarken Sportgerät und einem alltagstauglichen Reisefahrzeug. Erfreulich ist zudem, dass der Grundpreis trotz der Aufwertungen auf 69.900 Euro gesenkt wurde, was das Fahrzeug preislich attraktiver positioniert.
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