Rover 75 V6 im Test: Gentlemen, start your V6-engines
Wir haben den eleganten Briten mit 177 PS getestet
Britische Autos verströmen ein besonderes Flair. Klassisch in den Formen, elegant im Innenraum mit jener gewissen Mischung aus Holz und Leder. Diese Eigenschaften werden am ehesten den Mobilen der Marke Jaguar zugerechnet.
Edel-Import von der Insel
Doch seit es von Rover den 75 gibt, ein Kind aus der kurzen Ehe mit BMW, gilt auch er als eleganter Edel-Import von der Insel und erobert in puncto Noblesse die Fans der britischen Lebensart. Wir haben die elegante Limousine mit dem 177 PS starken 2,5-Liter-V6-Motor getestet.
Elegant und unauffällig
Die Karosserieform des 75 ist klassisch und gefällt vor allem wegen ihrer sanften Rundungen. Der große Rover hat beim letzten Facelift im Sommer 2004 unter anderem neue Blinker vorn bekommen, die an schmale Schlitze erinnern. Insgesamt ist die Silhouette der 4,74 Meter langen Limousine eher was fürs Auge: Elegant und unauffällig.
Gediegenes Interieur
Auch innen kommen die Nostalgie-Fans auf ihre Kosten. Das Interieur wirkt gediegen, die schwarze Lederausstattung gibt dem Innenraum nicht nur einen hochwertigen Touch, sondern verströmt auch den Duft von Luxus. Die ovalen Instrumente mit kunstvoll gezeichneten Ziffern harmonieren mit der Linienführung der Armaturentafel. Ihre nostalgische Machart passt zum Auftritt des Rover 75.
Plastik an der Mittelkonsole stört
Nur die Plastik-Elemente an der Mittelkonsole stören ein wenig das Bild der hochwertigen Inneneinrichtung. Unser Testwagen hatte in der Armaturentafel ein Blaupunkt-Radio und einen Sechsfach-CD-Wechsler. Optional kann an dieser Stelle auch ein Navigationssystem mit Display untergebracht werden.
Bequeme Sitze
Die beheizbaren, elektrisch verstellbaren Sport-Style-Vordersitze sind bequem und bieten genügend Seitenhalt. Der Fahrerplatz verfügt über eine Memory-Funktion. Auch die Erreichbarkeit der wichtigsten Bedienelemente gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Dual-Zonen-Klimaautomatik ist einfach zu bedienen, aber die Temperatur schlecht zu dosieren.
Dezenter Sound nach Kraft
Widmen wir uns dem Antrieb: Der Sechszylindermotor ist kein flüsterleiser Vertreter der Antriebs-Zunft, wird aber auch in oberen Drehzahlen nicht zu laut. Er gibt einen eher kernigen Sound ab, der dezent nach Kraft klingt. Die hat das Aggregat auch: Immerhin 177 PS werden bei 6.500 Touren auf die Straße geschickt.
Kraft kommt bei höheren Touren
Bevor allerdings das letzte Pferd aus dem Stall ist, vergeht eine Weile. Von unten heraus mag der V-Motor noch nicht mit voller Power antreten, erst bei höheren Touren packt die Maschine zu. Dann aber schiebt es den Rover 75 recht druckvoll nach vorn. 8,8 Sekunden zeigt die Stoppuhr an, wenn Tempo hundert erreicht ist. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h.
Fahrwerk ist komfortabel
Der 75 V6 ist in den Versionen L und S zu haben – bei L sind Fahrwerk und Sitze etwas mehr auf Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unseres S-Testwagens ist trotz härterer Abstimmung komfortabel gefedert und gibt dennoch auch in rasant gefahrenen Kurven kaum Anlass zur Kritik. Der Wagen nimmt die Wegbiegungen relativ gutmütig und ohne auffällige Wankbewegungen. Wenn Traktion fehlt, greift die Antriebsschlupf-Kontrolle ein, die bei Bedarf ein durchdrehendes Rad abbremst. Für eine ambitionierte Fahrweise dürfte die Lenkung allerdings ein wenig direkter sein. Dafür gibt es am Getriebe nichts zu meckern: Die fünf Gänge der manuellen Schaltung flutschen knackig in die richtige Position.
Testwagenpreis: 34.850 Euro
Unser Testwagen Rover 75 V6 kostet in der Ausstattung Celeste S 34.850 Euro. Ab Werk ist für diesen Preis bereits ein dickes Paket an Extras dabei. Dazu gehören die Zweizonen-Klimaautomatik, die Lederausstattung, das Harman-Kardon-Soundsystem, der CD-Wechsler, die Einparkhilfe, der Regensensor und die Traktionskontrolle.
Konkurrenz teurer
Der vergleichbare Brit-Import, der Jaguar X-Type 2.5 V6 Sport, ist für 36.700 Euro zu haben, hat aber zusätzlich einen Allrad-Antrieb und das dynamische Stabilitätsprogramm DSC an Bord. Bei den deutschen Konkurrenten in dieser Klasse steht beispielweise der Mercedes C 240 Avantgarde für 35.252 Euro in der Liste – allerdings ohne Lederausstattung, CD-Wechsler und Regensensor.
Edel-Import von der Insel
Doch seit es von Rover den 75 gibt, ein Kind aus der kurzen Ehe mit BMW, gilt auch er als eleganter Edel-Import von der Insel und erobert in puncto Noblesse die Fans der britischen Lebensart. Wir haben die elegante Limousine mit dem 177 PS starken 2,5-Liter-V6-Motor getestet.
Elegant und unauffällig
Die Karosserieform des 75 ist klassisch und gefällt vor allem wegen ihrer sanften Rundungen. Der große Rover hat beim letzten Facelift im Sommer 2004 unter anderem neue Blinker vorn bekommen, die an schmale Schlitze erinnern. Insgesamt ist die Silhouette der 4,74 Meter langen Limousine eher was fürs Auge: Elegant und unauffällig.
Gediegenes Interieur
Auch innen kommen die Nostalgie-Fans auf ihre Kosten. Das Interieur wirkt gediegen, die schwarze Lederausstattung gibt dem Innenraum nicht nur einen hochwertigen Touch, sondern verströmt auch den Duft von Luxus. Die ovalen Instrumente mit kunstvoll gezeichneten Ziffern harmonieren mit der Linienführung der Armaturentafel. Ihre nostalgische Machart passt zum Auftritt des Rover 75.
Plastik an der Mittelkonsole stört
Nur die Plastik-Elemente an der Mittelkonsole stören ein wenig das Bild der hochwertigen Inneneinrichtung. Unser Testwagen hatte in der Armaturentafel ein Blaupunkt-Radio und einen Sechsfach-CD-Wechsler. Optional kann an dieser Stelle auch ein Navigationssystem mit Display untergebracht werden.
Bequeme Sitze
Die beheizbaren, elektrisch verstellbaren Sport-Style-Vordersitze sind bequem und bieten genügend Seitenhalt. Der Fahrerplatz verfügt über eine Memory-Funktion. Auch die Erreichbarkeit der wichtigsten Bedienelemente gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Dual-Zonen-Klimaautomatik ist einfach zu bedienen, aber die Temperatur schlecht zu dosieren.
Dezenter Sound nach Kraft
Widmen wir uns dem Antrieb: Der Sechszylindermotor ist kein flüsterleiser Vertreter der Antriebs-Zunft, wird aber auch in oberen Drehzahlen nicht zu laut. Er gibt einen eher kernigen Sound ab, der dezent nach Kraft klingt. Die hat das Aggregat auch: Immerhin 177 PS werden bei 6.500 Touren auf die Straße geschickt.
Kraft kommt bei höheren Touren
Bevor allerdings das letzte Pferd aus dem Stall ist, vergeht eine Weile. Von unten heraus mag der V-Motor noch nicht mit voller Power antreten, erst bei höheren Touren packt die Maschine zu. Dann aber schiebt es den Rover 75 recht druckvoll nach vorn. 8,8 Sekunden zeigt die Stoppuhr an, wenn Tempo hundert erreicht ist. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h.
Fahrwerk ist komfortabel
Der 75 V6 ist in den Versionen L und S zu haben – bei L sind Fahrwerk und Sitze etwas mehr auf Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unseres S-Testwagens ist trotz härterer Abstimmung komfortabel gefedert und gibt dennoch auch in rasant gefahrenen Kurven kaum Anlass zur Kritik. Der Wagen nimmt die Wegbiegungen relativ gutmütig und ohne auffällige Wankbewegungen. Wenn Traktion fehlt, greift die Antriebsschlupf-Kontrolle ein, die bei Bedarf ein durchdrehendes Rad abbremst. Für eine ambitionierte Fahrweise dürfte die Lenkung allerdings ein wenig direkter sein. Dafür gibt es am Getriebe nichts zu meckern: Die fünf Gänge der manuellen Schaltung flutschen knackig in die richtige Position.
Testwagenpreis: 34.850 Euro
Unser Testwagen Rover 75 V6 kostet in der Ausstattung Celeste S 34.850 Euro. Ab Werk ist für diesen Preis bereits ein dickes Paket an Extras dabei. Dazu gehören die Zweizonen-Klimaautomatik, die Lederausstattung, das Harman-Kardon-Soundsystem, der CD-Wechsler, die Einparkhilfe, der Regensensor und die Traktionskontrolle.
Konkurrenz teurer
Der vergleichbare Brit-Import, der Jaguar X-Type 2.5 V6 Sport, ist für 36.700 Euro zu haben, hat aber zusätzlich einen Allrad-Antrieb und das dynamische Stabilitätsprogramm DSC an Bord. Bei den deutschen Konkurrenten in dieser Klasse steht beispielweise der Mercedes C 240 Avantgarde für 35.252 Euro in der Liste – allerdings ohne Lederausstattung, CD-Wechsler und Regensensor.
Preisliste
|
Rover 75 V6 |
|
| Grundpreis: | 34.850 Euro |
| Automatik-Getriebe | 1.637 |
| Navigationssystem | ab 1.990 |
| Glasdach | 850 |
| Xenon-Scheinwerfer | 970 |
Datenblatt
| Motor und Antrieb | |
| Motorart | V-Motor |
| Zylinder | 6 |
| Ventile | 4 |
| Hubraum in ccm | 2.497 |
| Leistung in PS | 177 |
| Leistung in kW | 130 |
| bei U/min | 4.000 |
| Drehmoment in Nm | 240 |
| Antrieb | Frontantrieb |
| Gänge | 5 |
| Getriebe | Schaltgetriebe |
| Maße und Gewichte | |
| Länge in mm | 4.747 |
| Breite in mm | 1.778 |
| Höhe in mm | 1.424 |
| Radstand in mm | 2.746 |
| Leergewicht in kg | 1.545 |
| Zuladung in kg | 455 |
| Kofferraumvolumen in Liter | 432 |
| Dachlast in kg | 80 |
| Tankinhalt in Liter | 65 |
| Kraftstoffart | Super |
| Fahrleistungen / Verbrauch | |
| Höchstgeschwindigkeit in km/h | 220 |
| Beschleunigung 0-100 km/h in Sekunden | 8,8 |
| EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km | 9,4 |
| EG-Verbrauch innerorts in Liter/100 km | 13,6 |
| EG-Verbrauch außerorts in Liter/100 km | 7,0 |
| Schadstoffklasse | Euro 3, D4 |
Bildergalerie: Im Test: Rover 75 V6
Auch interessant
Rover 75 (1998-2005): Klassiker der Zukunft?
Audi A2 e-tron (2026): Premium-Einsteiger sammelt Testkilometer
10 große Automarken, die es nicht mehr gibt: Rover, Saab und mehr
Bitte was? Plant Hyundai manuelles Schaltgetriebe für Elektro-N?
Rover 600er-Serie (1993-1999): Kennen Sie den noch?
Volvo vor Kombi-Comeback? CEO sieht "Generationswechsel"
Rover 3500 SD1 (1976-1987): Kennen Sie den noch?