Unterwegs im neuen Renault Koleos

Seit 2008 hat Renault ein Modell namens Koleos im Programm. Es wurde 2011 und 2013 geliftet, konnte sich aber nie wirklich auf dem deutschen Markt durchsetzen. Wieso das SUV ein solcher Misserfolg ist? Wir gehen davon aus, dass vor allem die -- nett ausgedrückt – ,gewöhnungsbedürftige Optik" daran Schuld ist. Doch jetzt hat Renault aus dem Koleos einen wirklich gefälligen Wagen geschneidert, der die Design-Neuausrichtung der Marke abschließt. Ob es Renault gelungen ist, aus dem unattraktiven Ladenhüter einen komfortablen Bestseller zu machen? Wir haben das größte SUV der Marke getestet und sechs Dinge sind uns dabei besonders aufgefallen.

1. Die Antriebe
In Sachen Motorenwahl bleibt es unter der Koleos-Haube überschaubar. Entweder Sie entscheiden sich für einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 130 PS und 320 Newtonmeter Drehmoment oder es kommt ein 2,0-Liter-Selbstzünder mit 177 PS und 380 Newtonmeter zum Einsatz. Der kleine Diesel ist nur mit einer Sechsgang-Schaltung und Frontantrieb erhältlich, der große Vierzylinder wird immer mit Allradantrieb gekoppelt, jedoch können Sie zwischen dem gleichen manuellen Getriebe oder einem CVT-Getriebe wählen (1.900 Euro). Benzinmotoren will Renault für den Koleos nicht anbieten und auch eine Hybridisierung des D-Segment-SUVs ist vorerst nicht geplant. In Zeiten von Diesel-Skandalen und Stickoxid-Diskussionen eine gewagte Strategie, aber nach unserer Testfahrt können wir Renault verstehen, denn die beiden Aggregate passen gut zu dem 4,...