Mehr Prestige, aber noch nicht Premium

Eigentlich waren wir ja nach Mallorca angereist, um den gelifteten Peugeot 508 zu testen. Das taten wir auch. Doch am zweiten Tag sollten wir unbedingt noch den 308 fahren, Peugeot bestand darauf. Und damit schoss sich der Hersteller selbst ins Knie. Denn im Vergleich zum agilen 308 fiel der 508 dann doch deutlich ab. Aber der Reihe nach.

Mehr Status und Prestige
Der 508 erhält nun als Limousine, als Kombi SW und als Allroad-Variante RXH ein Facelift. Bestellbar ist das modifizierte Auto bereits, Markteinführung ist am 11. Oktober 2014. Neu sind Optikretuschen, von denen der senkrecht stehende Grill mit integriertem Markenemblem am auffälligsten ist. Schick sieht das Auto nach wie vor aus, es soll aber mehr Status und Prestige vermitteln – also genau das, wovon ein Mittelklasse-Peugeot zu wenig hat. Die optischen Änderungen sind subtil, doch ein wenig fühlt man sich vom neuen Grill an die Avantgarde-Modelle von Mercedes mit dem grillintegrierten Stern erinnert. Ansonsten wurden ein paar neue Elektronikfeatures eingeführt und die Motorenpalette überarbeitet. Die Aggregateliste umfasst statt einem Benziner nun zwei, sowie fünf Diesel, von denen mittelfristig aber nur die Versionen mit 115, 150 und 180 PS bleiben sollen. Der bekannte Dieselhybrid wird weiterhin angeboten, in der Limousine wie im 508 RXH. Letzteren soll es zusätzlich ab 2015 erstmals mit reinem Verbrennungsantrieb geben – als HDi 180.

Erstarkter Turbobenziner
Neu unter der Haube ist vor allem der Einstiegsbenzi...