Starker Löwe: Das Peugeot 407 Coupé HDi FAP 240 im Test

Weniger Türen für mehr Geld: Schon immer war es ein besonderer Luxus, sich für ein Coupé zu entscheiden. Noch elitärer wird die Sache bei Peugeot, sofern man sich für den zweitürigen 407 entscheidet. Im ersten Halbjahr 2009 wurden nur rund 1.500 Fahrzeuge der gesamten 407-Baureihe neu zugelassen, davon entfallen etwa zehn Prozent auf das Coupé. Trotzdem lassen sich die Franzosen davon nicht entmutigen und bringen jetzt mit dem 407 Coupé HDi FAP 240 sogar das stärkste Peugeot-Serienauto aller Zeiten auf den Markt. Wir konnten den Super-Diesel schon fahren.

Wuchtige Erscheinung
Schon auf den ersten Blick merkt man: Dieser Löwe ist ganz schön groß geraten. Mit einer Länge von 4,82 Meter übertrifft das 407 Coupé seine Konkurrenten deutlich. Eine Geschmacksfrage ist der wuchtige Wagenkörper mit dem riesigen Kühlerschlund an der Front. Angesichts früherer Coupé-Schönheiten aus dem Hause Peugeot wie dem 403 oder dem 504 vermisst man deren optische Leichtigkeit, zudem wirkt das rundliche Design des zweitürigen 407 recht beliebig. Der Innenraum des 407 präsentiert sich übersichtlich und ansprechend eingerichtet, für Abzüge sorgen der voluminöse Armaturenträger und die manchmal sichtbehindernden A-Säulen. Überrascht waren wir vom großen Fußraum und den bequemen Sportsitzen vorne. Elektrisch nach vorne fahrende Sitze erleichtern den Zustieg nach hinten. Dort gibt es eine auffallend gute Beinfreiheit, konzeptbedingt stößt man aber ab einer Länge von 1,80 Meter an den Dachhimmel.

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