Automatik-Agila: Neues Getriebe für den kleinsten Opel

Autos mit Automatikgetriebe sind was für Opas. Oder für Fahrer, die nicht sanft mit einem Kupplungspedal umgehen können. Dieses Vorurteil pflegten wir lange und gerne. In Zeiten sehr sportlicher abgestufter Automatikschaltungen und der nahezu ruckelfreien Doppelkupplungsgetriebe hat sich unsere Ansicht jedoch drastisch verändert. Nicht mehr nur schwere Limousinen oder hubraumstarke Sportwagen, sondern auch viele Kompakt- oder Kleinwagen erfreuen sich in der Automatikvariante großer Beliebtheit. Jetzt bietet Opel den Agila auch mit einem Automatikgetriebe an. 950 Euro zusätzlich muss der Kunde zahlen, damit er den 1,2-Liter-Benziner nicht von Hand schalten muss.

Angemessene Motorisierung
Der 86 PS starke Vierzylinder ist eine angemessene Motorisierung für den Agila: Um wirklich flott unterwegs zu sein, will der Kleine zwar etwas getreten werden. Die maximale Leistung wird erst bei 5.500 Umdrehungen abgerufen. Für die Fortbewegung innerorts jedoch präsentiert sich der Opel – wie soll es auch anders sein – ,agil". Die etwas ruckartigen Feststellmöglichkeiten des Wählhebels erinnern dann tatsächlich an die Zeit, als Automatikautos vornehmlich nur von älteren Herrschaften gefahren wurden. Lediglich vier Gänge stehen zur Wahl. Das ist für den Stadtverkehr ausreichend. Da der Motor jedoch ab etwa 3.500 Umdrehungen laut aufheult, wünscht man sich bei Autobahnfahrten jenseits der 120 km/h durchaus eine weitere Schaltstufe.

Gefühlvoller Fuß gefragt
Obwohl kein Kupplungspedal zu bed...