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Für eine persönlichere Erfahrung

Brabus schleppt 1.000-PS-Bodo als Roadster nach Pebble Beach

Das Bottroper-Biest ohne Dach feiert auf der Monterey Car Week sein Debüt

Brabus Bodo (2026)
Bild von: Brabus

Von Bottrop nach Monterey sind es etwa 9.140 Kilometer Luftlinie. Das hält Brabus jedoch nicht davon ab, ein weiteres Highlight zum Happening nach Pebble Beach einzufliegen. Denn die Edelmanufaktur ausm Ruhrpott hat ein weiteres Ass im Ärmel. Neben dem Hyper-GT Bodo steht da offenbar noch eine Roadster-Variante im Flugzeug.

Der Überraschungsgast ist für einen Auftritt am 14. August gesetzt, wodurch Besuchern nur ein kurzes Zeitfenster bleibt, um den fiesen Boliden ohne Dach aus der Nähe zu sehen. Der Brabus Bodo Roadster zählt damit zu den Debüts der Woche mit besonders geringer Stückzahl. Er teilt sich zudem die Bühne mit anderen Fahrzeugen im siebenstelligen Preisbereich sowie prominenten Auktionen.

Bildergalerie: Brabus Bodo (2026)

Brabus Bodo Roadster mit V12-Gebrüll

Die Premiere fällt mitten in die Monterey Car Week, wenn sich die Halbinsel mit Sammlern füllt, die zwischen Ausstellungen, Rallyes und Auktionszelten pendeln. Brabus nutzt die Woche außerdem, um den ursprünglichen Bodo Hyper-GT zu zeigen, daher dürfte das bisherige Coupé neben dem neuen Cabriolet stehen.

Der Kern des Bodo-Pakets bleibt auch beim Roadster erhalten. Brabus baut ihn auf Basis des Aston Martin Vanquish Volante auf, übernimmt dessen Layout mit Frontmotor und Hinterradantrieb und kombiniert es mit einer vollständigen Carbon-Karosserie. Unter der Haube arbeitet ein 5,2-Liter-V12-Biturbomotor mit 735 kW (1.000 PS) und 1.200 Nm Drehmoment. Damit entsprechen die Eckdaten denen des bereits bekannten Hyper-GT.

Diese Werte positionieren den Bodo neben anderen extrem spezifizierten Sondermodellen auf der Halbinsel und gehen mit einer geringen Produktionszahl einher. Der Bodo mit festem Dach ist auf 77 Exemplare limitiert und damit eher eine Sammlerauflage als ein reguläres Tuning-Paket. Brabus hat noch nicht bestätigt, wie viele Roadster gebaut werden. Mögliche Produktionsdetails, der Preis und die endgültigen technischen Daten dürften daher ebenfalls am Debüt-Tag fallen.

Die Unterschiede zwischen Coupé und Roadster dürften spannend werden. Erwartet wird, dass das Cabriolet die lange Motorhaube, den massiven tief sitzenden Kühlergrill und das gestreckte Heck beibehält, die die Proportionen des Bodo prägen, während anstelle des festen Dachs ein offenes Cockpit tritt und der Innenraum des Aston Martin Vanquish im Wesentlichen erhalten bleibt.

Für alle, die Astons jüngste Auftritte während der Car Week verfolgt haben, darunter neue GT-Modelle wie den Aston Martin DB12 S, wirkt der Bodo Roadster wie die extremste Ausprägung dieser Formensprache – gefiltert durch die tiefschwarze, leistungsstarke Handschrift der Bottroper.