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Ferrari 12Cilindri Versione Speciale könnte bis zu 900 PS leisten

Dieser Erlkönig zeigt: Im Frontmotor-Flaggschiff stecken noch reichlich Performance-Reserven

Ferrari 12Cilindri
Bild von: Automedia

Wenn die Fachpresse einen Ferrari-Erlkönig erblickt, der auf einem existierenden Modell aufbaut, dann hängt sie sehr gerne einfach ein "Versione Speciale" an den eigentlichen Namen dran. Bedeutet: Man hat noch keine Ahnung, wie das neue Performance-Modell eigentlich heißen wird. So ist es auch in diesem Fall. Sagen Sie deshalb Hallo zum Ferrari 12Cilindri Versione Speciale.

Vielleicht wird sie ja auch "Competizione" heißen. So war es beim zwölfzylindrigen Vorgänger 812. Das jüngste, noch schärfer gemachte Modell aus Maranello heißt hingegen wirklich "Speciale". Die Rede ist vom heißesten 296.

Was alle diese Fahrzeuge gemeinsam haben, ist in der Regel die Steigerung der Motorleistung in Kombination mit einer Gewichtsreduktion sowie Optimierungen an Fahrwerk und Aerodynamik. Wie das beim 12Cilindri "Versione Speciale" aussehen könnte, wissen wir noch nicht. Neben einem Namen hat Ferrari nämlich wenig überraschend auch noch keine Leistungsangaben gemacht. 

Zu erwarten ist, dass der glorreiche 6,5-Liter-V12-Saugmotor mehr Output bringen wird, als die 830 PS, die der 12Cilindri aktuell leistet. Unsere im Regelfall sehr gut informierten Erlkönigjäger sprechen sogar davon, dass man den Zwölfzylinder in Richtung 900 PS pushen könnte. 

Bildergalerie: Ferrari 12Cilindri "Versione Speziale" (2027) Erlkönig

Was an diesem Prototypen auffällt, sind ziemlich mächtige neue Canards am Frontstoßfänger sowie eine etwas seltsam aussehende Auspuffattrappe und ein Ducktail-ähnlicher Spoiler am Heck. Zuletzt hatte man beim 296 Speciale gegenüber dem Standardmodell gut 60 Kilo Gewicht eingespart. Wäre es auch hier so käme ein 12Cilindri Speciale auf um die 1.830 Kilo inklusive Fahrer. 

Ob es das neue und vieldiskutierte "Schaltgetriebe" auch in der Performance-Version des V12-Flaggschiffs geben wird, bleibt abzuwarten. Das technische Meisterstück, dass aufbauend auf dem gewohnten 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe einen Handschalter simuliert (inklusive dreier Pedale und Schalthebel in nahezu traditioneller Schaltkulisse), wurde kürzlich im 12Cilindri vorgestellt. 

Das neue Topmodell von Ferraris derzeit wohl schönster Baureihe dürfte in Coupé-Form 2027 offiziell vorgestellt werden. Ein Spider (Speciale Aperta oder Competizione Aperta) könnte dann wohl 2028 folgen.