Audi Q7 (2027): Der Innenraum der 3. Generation im Detail
Nach elf Jahren fallen die Neuerungen umfassend aus - Raumangebot, Komfort und Technik sollen einen Sprung machen
Der Audi Q7 hat sich spürbar verändert. Das innen wie außen umfassend überarbeitete SUV aus Ingolstadt erhielt ein deutliches Upgrade bei Design, Technologie und Verarbeitungsqualität.
Die dritte Generation des Q7 wurde einmal komplett runderneuert. Nach elf Jahren wohl auch nötig. Das Erlebnis an Bord soll mit einer fortschrittlichen digitalen Ausstattung, Assistenzsystemen der neuesten Generation den Komfort und die Sicherheit erhöhen.
Das Cockpit
Das Armaturenbrett des neuen Audi Q7 bleibt der typischen Gestaltung treu: klare Linien, horizontale Ausrichtung und eine Anordnung der Elemente, die ein großzügiges Raumgefühl schaffen soll.
Im Mittelpunkt des digitalen Erlebnisses steht ein Infotainment-System der neuesten Generation, ergänzt durch das digitale Kombiinstrument vor dem Fahrer. Die Bedienung der wichtigsten Funktionen erfolgt über Bildschirme und digitale Bedienelemente, mit einer Benutzeroberfläche, die während der Fahrt intuitiv nutzbar sein soll.
Große Aufmerksamkeit galt zudem der Sicherheit und den Assistenzsystemen. Der Q7 kann auf moderne Systeme wie eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Spurhaltefunktion, Totwinkelüberwachung, automatisches Notbremssystem und 360-Grad-Kameras zurückgreifen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der weiterentwickelte Notfallassistent, der eingreifen kann, wenn der Fahrer auf Warnhinweise nicht reagiert, das Fahrzeug selbstständig in einen sicheren Bereich steuert und einen Notruf auslöst.
Auch das Erlebnis an Bord wird durch technische Lösungen wie das Premium-Audiosystem Bang & Olufsen 4D aufgewertet. Mit 22 Lautsprechern, in die Sitze integrierten Aktuatoren und einer Gesamtleistung von 1.360 Watt verwandelt das System den Innenraum in eine immersive Klangumgebung.
Materialien und Verarbeitung
Die Qualität ist wohl endlich wieder eines der zentralen Merkmale von Audi. Im Innenraum kommen hochwertige Materialien mit ordentlicher Aufpolsterung und sorgfältig ausgewählten Oberflächen zum Einsatz.
Audi Q7 (2026), ein Detail des Mitteltunnels
Kollege Hildebrandt bemerkt in der Sitzprobe, dass "Audi seine Klavierlack-Exzesse beendet hat und mein Finger wieder auf richtiges Holz (Oliv-Esche im Fotoauto) klopft. Damit wird der Arbeitsplatz gleich viel wertiger. Nicht ganz optimal sind die Tasten im Lenkrad, immerhin gibt es dort wieder kleine Rädchen zum Scrollen." Dennoch wären "ein paar mehr physische Knöpfe schön".
Die Ingolstädter zeigen wieder eine gewisse Liebe zum Detail bei den Verarbeitungsdetails, der Präzision der Oberflächen und der Auswahl dekorativer Elemente.
Die Individualisierung nimmt dank verschiedener Kombinationen für Bezüge und Zierelemente zu, sodass sich ein sportlicheres oder stärker auf Luxus ausgerichtetes Interieur konfigurieren lässt. Auch die Beleuchtung trägt zum hochwertigen Eindruck bei: Der Q7 führt fortschrittliche Lichtlösungen ein, darunter individualisierbare Lichtsignaturen und Bodenprojektionen.
Zu den Innovationen gehören außerdem automatisch öffnende Türen, die optional erhältlich sind. Über spezielle Sensoren können sie das Öffnen und Schließen steuern und dabei Hindernisse vermeiden; außerdem ist eine Bedienung per Smartphone möglich.
Audi Q7 (2026), der Kofferraum
Platzangebot und Kofferraum
Als 5,06 Meter langes SUV setzt der neue Audi Q7 natürlich stark auf den Komfort der Passagiere. Der Innenraum bietet sowohl vorn als auch hinten reichlich Platz, mit einer zweiten Sitzreihe, die auch auf längeren Fahrten hohen Komfort bieten soll. Die Fondpassagiere profitieren von einem guten Angebot an Bein- und Kopffreiheit, während die Gestaltung des Innenraums ein geräumiges Raumgefühl begünstigt.
Die Familientauglichkeit des Q7 zeigt sich auch in der Praxis. Der Kofferraum bietet ein großzügiges Ladevolumen von 670 Litern in der Fünfsitzer-Konfiguration, das sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 2.075 Liter erweitern lässt. Dank der Variabilität lässt sich der große Laderaum für Koffer, Sportausrüstung oder sperrige Gegenstände nutzen.
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