Nissan Wave (2027): So könnte der elektrische Kleinwagen aussehen
Vom Renault Twingo abgeleitet soll das kleine Elektroauto voraussichtlich Ende 2026 kommen
Auf den Renault Twingo könnte schon bald der Nissan Wave folgen. Das Modell wäre ein weiterer Baustein der Allianz zwischen Renault und Nissan und soll als effizienter Elektro-Kleinwagen im A-Segment antreten. Dabei stehen das markante Design und ein möglichst wettbewerbsfähiger Preis im Fokus.
Gestalterisch greift der Nissan Wave die Formensprache der legendären Nissan-Pike-Modelle aus den 1980er- und 1990er-Jahren auf. Der Preis könnte bei etwa 20.000 Euro starten. In unserem Rendering werfen wir einen detaillierten Blick auf das mögliche Serienmodell.
Nissan Wave (2027), das Rendering von Motor1.com
Nissan Wave eng verwandt mit dem Twingo
Unsere Illustration versucht, die Formensprache des künftigen Nissan anhand der bislang verfügbaren Hinweise vorwegzunehmen. Dabei entsteht das Bild eines Elektro-Kleinwagens, der innerhalb von Nissans Europa-Strategie eine zentrale Rolle übernehmen könnte.
Im Fokus stand ein eigenständiger Charakter, der sich bewusst vom französischen Schwestermodell absetzt und die typische Designsprache der japanischen Marke in den Vordergrund rückt.
An der Front orientiert sich unser Rendering an der aktuellen Designsprache von Nissan, interpretiert diese jedoch auf eigenständige Weise für das A-Segment. Die kompakten Abmessungen und harmonischen Proportionen verleihen dem Fahrzeug eine freundliche und sofort wiedererkennbare Präsenz.
Der Nissan Wave teilt sich eine gemeinsame Basis mit dem Renault Twingo Electric ...
... und dem neuen Dacia Spring
Zugleich wecken die sanft modellierten Flächen und nostalgisch angehauchten Details Erinnerungen an frühere Kleinwagen der Marke. Der Mix aus klarer Gestaltung und "retro-futuristischen" Akzenten könnte den Wave zu einer der charakterstärksten Neuheiten seiner Klasse machen.
Alles deutet darauf hin, dass der Wave die AmpR-Small-Architektur von Renault übernehmen wird – dieselbe Basis wie auch beim elektrischen Twingo sowie dem neuen Dacia Spring. Mit einer Länge von unter 3,80 Metern bleibt der Kleinwagen kompakt genug für enge Innenstädte und knappe Parklücken. Die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelte Architektur soll dabei trotz kompakter Außenmaße ein überraschend großzügiges Raumangebot ermöglichen.
Nissan Wave mit einem bewährten Antriebsstrang
Unter der Karosserie dürfte der japanische City-Stromer auf einen Elektromotor mit rund 82 PS (60 kW) setzen, der von einer LFP-Batterie mit einer Kapazität von bis zu 30 kWh gespeist wird. Die Reichweite könnte nach WLTP zwischen 260 und 300 Kilometer liegen. Damit wäre der Wave auf urbanen Alltag und kürzere Pendel- und Überlandfahrten zugeschnitten.
Der Innenraum des Wave soll sich an dem des Twingo (Bild) orientieren
Ein entscheidender Faktor dürfte der Preis werden. Durch die gemeinsame Technikbasis mit Renault sowie optimierte Produktionsprozesse in Slowenien könnte Nissan den Wave zu einem Einstiegspreis nahe der 20.000-Euro-Marke positionieren. Damit würde er in direkte Konkurrenz zu Modellen wie dem Hyundai Inster, dem künftigen Volkswagen ID.1 (oder ID. Up), dem Fiat Grande Panda und dem BYD Dolphin Surf treten.
Ein möglicher Zeitplan sieht die Präsentation für Ende 2026 oder Anfang 2027 vor, der offizielle Marktstart des Nissan Wave könnte dann einige Monate später erfolgen.
Bildergalerie: Nissan Wave (2027), das Rendering von Motor1.com
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