Nissan X-Trail (2026): Das kostet das Facelift (Update)
Wir verraten Ihnen, was sich beim bei dem großen SUV alles ändert
Update vom 9. Juli 2026: Der überarbeitete Nissan X-Trail startet im Modelljahr 2026 in der Einstiegsversion Acenta mit Vorderradantrieb ab 42.890 Euro. Die höherwertige Ausstattungslinie N-Connecta ist in Deutschland ab 46.990 Euro erhältlich, während die rustikalere Variante N-Trek bei 49.190 Euro beginnt. Für die höchste Ausstattungsvariante Tekna liegt der Basispreis bei 52.090 Euro.
Alle genannten Ausstattungslinien verfügen serienmäßig über den e-Power Hybridantrieb mit Vorderradantrieb. Jede dieser Linien kann optional mit dem e-4ORCE Allradantrieb kombiniert werden, was den Anschaffungspreis jeweils um exakt 3.500 Euro erhöht: Damit kostet der allradgetriebene Acenta 46.390 Euro, der N-Connecta 50.490 Euro, der N-Trek 52.690 Euro und das Topmodell Tekna 55.590 Euro.
Bildergalerie: Nissan X-Trail (Juli 2026)
Hier unser Originalartikel vom 11. März 2026:
Als der aktuelle X-Trail (T33) Ende 2022 nach Europa kam, lockte er vor allem mit seinem modernen, variablen Interieur mit bis zu sieben Sitzen und dem speziellen e-Power-Antrieb. Doch im schnelllebigen SUV-Segment schläft die Konkurrenz natürlich nicht. Für das Modelljahr 2026 legt Nissan nun nach. Der Fokus liegt dabei auf einer markanteren Optik, schlauerer Software und einer geschärften Outdoor-Variante.
Design
Der auffälligste Unterschied zum bisherigen Modell zeigt sich an der Front. Bisher wurde der Kühlergrill des X-Trail von einer massiven Chrom-Spange in V-Form eingerahmt. Das neue Modell wirkt aufgeräumter. Der V-Motion-Grill ist nun breiter und verzichtet auf die dicken Chrom-Ränder.
Am Heck fallen die modifizierten LED-Rückleuchten auf, zudem setzt Nissan nun verstärkt auf Lack statt auf unlackierten Kunststoff. Neue 19-Zoll-Leichtmetallräder im Diamantschliff-Design und die neuen Farben „Sukumo Blue“ sowie „Baja Storm“ runden das Exterieur-Paket ab.
Innenraum: Google zieht ein
Während das Layout des Cockpits mit den zwei 12,3-Zoll-Displays (ab N-Connecta) weitgehend erhalten bleibt, ändert sich das „Gehirn“ dahinter grundlegend. Bisher setzte Nissan auf ein proprietäres Infotainment-System. Ab 2026 ist Google built-in an Bord.
Das bedeutet: Google Maps, der Google Assistant und der Play Store sind direkt im Fahrzeug integriert. Sie müssen Ihr Smartphone nicht mehr zwingend koppeln, um auf Echtzeit-Navigation oder Ihre Lieblings-Apps zuzugreifen. Per „Hey Google“ lässt sich nun auch die Hardware des Autos steuern – etwa die Sitzheizung oder die Klimaanlage.
Ein Plus für alle, die den hemdsärmeligen Qashqai-Bruder auch mal abseits befestigter Wege bewegen (oder in engen Parkhäusern rangieren), ist das Update des Around View Monitors. Die neue Funktion „Unsichtbare Motorhaube“ ist ein Feature, das man bisher eher von Luxus-Offroadern kannte. Hierbei berechnet das System aus den Kamerabildern eine Ansicht der Vorderräder und des Untergrunds direkt unter dem Motorraum.
Auch der ProPilot Assist wurde verfeinert. Die Sensorik soll Verkehrszeichen nun präziser erkennen. Zudem soll das System laut Nissan natürlicher bremsen und beschleunigen – ein Punkt, der beim bisherigen Modell in manchen Situationen noch etwas hölzern wirkte.
Ausstattung N-Trek optisch eigenständiger
Die Ausstattungslinie N-Trek, die sich an abenteuerlustigere Kunden richtet, wird optisch deutlich stärker vom Rest der Palette abgegrenzt. Erkennungsmerkmal sind nun Akzente in „Magma Red“ (u.a. an den Stoßfängern und den Nähten im Innenraum) sowie Nissan Logos in Schwarz-Rot an Rädern, Heck, Kühlergrill und Lenkrad. Praktisch bleiben die wasserabweisenden „CellCloth“-Sitze. Ein Panorama-Glasdach ist hier künftig Serie.
Der X‑Trail N-Trek fährt mit Voll-LED-Scheinwerfern, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer schwarzen Dachreling und robusteren unteren Stoßfängern vor. Dazu kommen Gummifußmatten und eine herausnehmbare/wendbare Kofferraumwanne.
Antriebe
Unter der Haube hält Nissan am erfolgreichen e-Power-Konzept fest. Zur Erinnerung: Ein 1,5-Liter-Turbobenziner dient lediglich als Generator, um Strom für den Elektromotor (oder die beiden E-Motoren beim e-4ORCE Allrad) zu erzeugen. Den hauseigenen Hybrid gibt es im X-Trail wie bisher in zwei Ausbaustufen: Mit 204 PS/330 Nm und Vorderradantrieb sowie mit 213 PS/330 Nm (+ 195 Nm) und Allradantrieb. Die 4WD-Variante verfügt zusätzlich über einen 100-kW-E-Motor an der Hinterachse. Von 0-100 km/h beschleunigen die e-Power-X-Trails in 8,0 beziehungsweise 7,0 Sekunden.
Bildergalerie: Nissan X-Trail (2026)
Bis zuletzt gab es auch noch einen klassischen 1,5-Liter-Mildhybrid-Benziner mit 163 PS und 300 Nm. Es ist relativ wahrscheinlich, dass wir auch diesen wiedersehen werden.
Marktstart und Preise
Der neue Nissan X-Trail des Modelljahrs 2026 wird voraussichtlich ab dem Spätsommer bei den deutschen Händlern stehen. Zu den Preisen schweigt sich Nissan noch aus, wir rechnen jedoch mit einem leichten Aufschlag aufgrund der verbesserten Serienausstattung (u.a. beheizbare Windschutzscheibe und Sitze ab N-Connecta).
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