Real Madrid fährt BMW: Königlicher Fuhrpark für die Stars
Die Stars um Mbappé und Bellingham erhalten ihre neuen BMW i7 und XM
Wenn sich Königliche in Bewegung setzen, darf es ruhig elektrisch sein: Real Madrid startet in seine vierte Saison mit BMW als Automobilpartner. Auf dem Trainingsgelände der Ciudad Deportiva wurden die neuen Fahrzeuge an das Star-Ensemble rund um Kylian Mbappé, Jude Bellingham und Vinícius Jr. übergeben – vom vollelektrischen i7 xDrive60 bis zum Plug-in-Hybrid XM.
Während die Stars des FC Bayern München ihre neuen Dienstwagen erst vor ein paar Tagen in Neuburg übernommen haben, feierte Real Madrid sein eigenes Flotten-Update mit etwas mehr Glanz. Vielleicht kein Zufall – schließlich hält sich seit Monaten das Gerücht, BMW könne künftig auch bei Kimmich, Kane und Co. als Automobilpartner einsteigen und Audi ablösen.
Bildergalerie: Neue BMW Modelle für Real Madrid (2025)
Seit 2023 sind die Basketballer des Rekordmeisters bereits Teil der BMW-Familie und spielen im BMW Park – jener Halle, die bis dahin den Namen Audi Dome trug. Ein Zufall, der in München kaum unbemerkt blieb. Der Weg von der Säbener Straße zur BMW Welt scheint also nicht mehr allzu weit.
Bei den Madrilenen dominiert dieses Jahr die Elektrifizierung. Die BMW-Flotte für die Spieler zeigt die aktuelle Bandbreite der Marke: i7, XM, iX, i5 und i4. Trainer Xabi Alonso fährt den i7 xDrive60 – 544 PS stark, bis zu 625 Kilometer Reichweite, genug für die Strecke von Madrid nach Bilbao ohne Ladestopp. Viele seiner Spieler schlossen sich an: Vinicius Jr., David Alaba, Eder Militao und Antonio Rüdiger steuern ebenfalls den i7, teils auch als M70 mit ordentlichen 660 PS.
Wer einen hohen Einstieg bevorzugt, griff zum BMW XM. Das große SUV kombiniert 748 PS Systemleistung mit rund 90 Kilometern elektrischer Reichweite und einer 25,7-kWh-Batterie. Damit lässt sich der Alltag leise bewältigen – und bei Bedarf doch mit Nachdruck. Courtois, Valverde, Tchouaméni und Bellingham entschieden sich für den XM, der Kraft, Komfort und Präsenz auf eine Art verbindet, die gut zum Selbstverständnis der Mannschaft passt.
Die aktuelle Flotte spiegelt, wie unterschiedlich Fahrdynamik interpretiert werden kann. Routiniers wie Carvajal und Asensio setzen auf komfortable Limousinen, während junge Spieler wie Endrick oder Arda Güler selbstverständlich elektrisch unterwegs sind. Und wer wie Ersatztorwart Lunin noch in einer M5 Limousine sitzt, sorgt zumindest dafür, dass ein Hauch Motorsport im königlichen Fuhrpark bleibt.
Real Madrid und BMW führen ihre Partnerschaft inzwischen im vierten Jahr fort. Für beide Seiten ist das Arrangement längst Routine geworden – und genau das scheint gut zu funktionieren. Der Wechsel zu elektrifizierten Modellen spiegelt dabei nicht nur den Zeitgeist wider, sondern auch den Anspruch, Tradition und Fortschritt zu verbinden.
BMW Spanien sprach von einer „neuen Phase“ innerhalb der Kooperation, die mit der bevorstehenden „Neuen Klasse“ des Herstellers noch stärker auf Nachhaltigkeit und Technologie ausgerichtet werden soll. Doch in Madrid braucht es keine großen Worte. Die Spieler steigen einfach ein und fahren los – lautlos, aber selbstbewusst.
Bildergalerie: BMW und FC Bayern München Basketball
In Madrid begegnen sich zwei Welten, die erstaunlich gut zusammenpassen: sportliche Dominanz und technischer Wandel. Ob der königliche Fuhrpark irgendwann auch auf Münchens Straßen zu sehen sein wird, bleibt offen. Doch die Vorstellung, dass Joshua Kimmich und Harry Kane eines Tages ebenfalls im i7 oder in BMWs Neuer Klasse über die Leopoldstraße rollen, wirkt plötzlich gar nicht mehr so weit hergeholt.
Bis dahin bleibt Real Madrid BMWs glänzendster Botschafter auf dem Rasen – und beweist, dass Königlichkeit nicht mehr durch Lautstärke, sondern durch Gelassenheit entsteht.
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