Plenitude On The Road: So funktioniert die Lade-App
Wie man sie installiert, wie man sie verwendet, welche Kosten anfallen und welche Stärken sie im Vergleich zu anderen Apps hat
Mit einer Smartphone-App können wir heutzutage jeden Bereich unseres Lebens verwalten. Wir bezahlen unseren Kaffee, bestellen Essen zum Mitnehmen, kaufen ein T-Shirt online. Alles mit einer App.
Genau, das Gleiche gilt für das Aufladen eines Elektro- oder Hybridautos. Wer in dieser Welt zu Hause ist, weiß es genau: Eine gute App vereinfacht das Ladeerlebnis erheblich. Plenitude hat versucht, eine eigene App zu entwickeln, mit der Absicht, sie zu einem "Reisebegleiter" zu machen. Deshalb heißt sie "Plenitude On The Road".
Wir haben sie getestet und erzählen Ihnen hier, wie sie aufgebaut ist und welche Vorteile sie bietet.
Plenitude On The Road – Wie sie aufgebaut ist
Sie kann kostenlos aus den iOS- und Android-Stores heruntergeladen werden. Nach der Installation und Registrierung eines Profils zeigt sie sofort eine Karte mit Ladepunkten an, sowohl verfügbare als auch belegte, in ganz Europa.
Das machen zwar auch alle anderen, aber schon hier gibt es einen interessanten Unterschied: eine Reihe von Shortcuts, um die Ladepunkte von Plenitude oder von anderen teilnehmenden Betreibern anzuzeigen. Ein weiterer Shortcut: man kann nur die verfügbaren anzeigen lassen oder seine Favoriten speichern. Man kann auch nur die buchbaren Stellplätze sehen, und dann gibt es zwei Filter, die für Reisende interessant sind.
Plenitude On The Road - wie sie aufgebaut ist und wie sie funktioniert
Der erste betrifft die rund um die Uhr zugänglichen Stellplätze. Wie viele Ihrer Freunde lagen Ihnen schon in den Ohren mit: "Weißt du, ich traue Elektroautos nicht so ganz, weil du vielleicht nachts laden musst, dann eine Ladesäule in einer App suchst, dort ankommst und dann steht sie vielleicht in einem Einkaufszentrum ... und ist daher nicht verfügbar". Viele, richtig? Nun, mit diesem Filter fällt diese Sorge weg.
Der zweite Filter betrifft die Suche nach einem e-Hub, also dort wo vielen Ladesäulen an einem Ort zu finden sind. Solche e-Hubs findet man häufig dort, wo man sich etwas zu Essen gönnen kann, sich entspannt oder einen Kaffee trinkt.
Man kann auch nach Technologie filtern: Wählen Sie die Steckdosen, die zu ihrem Fahrzeug passen und entscheiden Sie, ob Sie Gleichstrom oder Wechselstrom benötigen. Üblicherweise sind es die klassischen CCS Combo2 oder Typ2, Mennekes - aber oft kann für kleine elektrische Stadtflitzer auch ein Typ 3A-Stecker genügen, der beispielweise auch bei Quads zu finden ist.
Plenitude On The Road - wie sie aufgebaut ist und wie sie funktioniert
Plenitude On The Road - wie sie aufgebaut ist und wie sie funktioniert
All diese Feinheiten sind für diejenigen, die sich in der Welt der E-Mobilität auskennen, kalter Kaffee. Aber es gibt Personen, die – verständlicherweise – noch nicht vollständig in diese Welt eingetaucht sind. Die App hat auch an diesen Kundentyp gedacht, mit einem sehr klaren System: Plenitude On The Road ermöglicht es, bei der Suche die minimalen und maximalen Leistungsgrenzen der Ladung anzugeben. Dementsprechend werden bis zu 22 Kilowatt vor allem Wechselstrom-Ladesäulen (AC) angezeigt und ab etwa 50 Kilowatt Gleichstrom-Ladesäulen (DC), ganz allgemein gesprochen.
Plenitude On The Road – Wie lade ich
Nach der Erkundung der App kommt der Moment des Ladens. Der Vorgang ist einfach: Wählen Sie in der App den Ladepunkt und den gewünschten Stecker aus; die App führt einfach und Schritt für Schritt durch den Prozess. Es genügt nach rechts zu wischen, um die Ladung zu starten.
Alternativ, wenn Sie Plenitude On The Road nicht auch gleich zum Bezahlen verwenden möchten, können Sie auch Ihre Ladekarte mit RFID-Chip nutzen. Dafür wird die Karte mit dem Konto verknüpft und Sie starten die Ladung, indem Sie die Karte an die dafür vorgesehene Stelle der Ladesäule halten. Sobald der Strom fließt, können Sie die wichtigsten Informationen einsehen: Ladeleistung, Akkustand in Prozent, gewonnene Reichweite.
Plenitude On The Road - man kann die Ladeleistung wählen, indem man AC oder DC auswählt.
Plenitude On The Road - Nicht jeder kennt sich mit den unterschiedlichen Steckern aus
Aber wie erkennt die App die gewonnene Reichweite? Schätzt sie sie nur? Nein. In einem speziellen Menü kann man das eigene Automodell eingeben und das Profil somit personalisieren. Sicher, über den Stecker kommuniziert das Auto bereits mit der Ladesäule über die Ladegrenzen, und Sie sehen bereits automatisch, dass die Ladeleistung abnimmt, wenn man sich 100% nähert, aber auf diese Weise ist die Analyse genauer.
In der App können Sie die Marke, das Modell, aber auch die Akku-Version und die Motorleistung auswählen.
Nach Abschluss des Ladevorgangs wird der Stecker wieder durch Wischen auf dem Display getrennt - und das war's. Alternativ kann man wie schon am Anfang des Ladevorgangs die RFID-Ladekarte verwenden, um den Ladevorgang zu beenden.
Plenitude On The Road – Wie bezahle ich
Sie werden sich jetzt vielleicht fragen: "Ja, okay, hört sich alles einfach an, das ist schon ein toller Reisebegleiter. Aber wie bezahlt man?" Auch das ist einfach: im persönlichen Profil kann man eine Kreditkarte als Zahlungsmethode hinzufügen.
Wichtig: es muss ein Abrechnungsprofil angegeben werden – ideal für Geschäftskunden oder für die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Die Tarife und Kosten pro kWh sind immer sichtbar, sobald man die Ladesäule auf der Karte auswählt.
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