Ringbrothers Aston Martin DBS: Restomod im Roger-Moore-Stil
Aufgepeppte klassische Optik und 805 PS, Premiere in Monterey
Na, kennen Sie noch das Auto von Roger Moore alias Lord Brett Sinclair in "Die 2"? Es war ein Aston Martin DBS. Nun ist solch ein Fahrzeug zu einem Restomod-Muscle-Car mutiert, welches uns an den aktuellen Ford Mustang erinnert.
Ringbrothers ist bekannt dafür, klassische Muscle-Cars aufzumotzen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an den wunderschönen Buick Grand National von vor ein paar Jahren oder an den atemberaubenden Mercury Cougar. Für die Monterey Car Week hat Ringbrothers es wieder getan - aber dieses Mal ist es kein amerikanisches Muscle-Car. Dieses Fahrzeug stammt im Original aus Großbritannien.
Der Aston Martin DBS "Octavia" von 1971 könnte einer der besten Restomods sein, die Ringbrothers bisher gebaut hat. Wie Sie sich wahrscheinlich denken können, ist dieser DBS alles andere als ein Serienfahrzeug. Mit Hilfe des Designers Gary Ragle entwickelte Ringbrothers eine maßgeschneiderte Karosserie, die den Radstand um 76 Millimeter verlängert, die Spur um 203 Millimeter verbreitert und den Wagen hinten nochmals 254 mm breiter macht.
Unter der wilden Karosserie befindet sich ein Roadster Shop Fast Track Stage III Chassis mit unabhängiger Hinterradaufhängung. Hinzu kommt ein RS SV by Fox Racing-Gewindefahrwerk, während HRE-Felgen mit Michelin Pilot Sport Cup 2-Reifen massive 14-Zoll-Brembo-Bremsen verbergen.
Ringbrothers Aston Martin 'Octavia' Restomod
Unter der Motorhaube arbeitet ein von Wegner Motorsports gebauter 5,0-Liter-Coyote-V8, der mit einem maßgeschneiderten 2,65-Liter-Harrop-Kompressor ausgestattet ist. Das Ergebnis? Erstaunliche 805 PS. Zum Vergleich: Der ursprüngliche 5,3-Liter-V8 von Aston Martin leistete seinerzeit "nur" 320 PS. Die Kraft wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe an die Räder weitergeleitet.
In Zusammenarbeit mit Gemini Technology Systems wurde die maßgeschneiderte Karosserie aus Kohlefaser in 3.900 CAD-Stunden entworfen, gefolgt von weiteren 8.200 Stunden praktischer Entwicklungsarbeit. Die Karosserie ist in Double-0 Silver mit Nuclear Olive Green-Akzenten lackiert.
Im Innenraum findet sich eine raffinierte Mischung aus karamellfarbenem Leder, Karbonfaser-Zierteilen, 3D-gedruckten Edelstahlakzenten und einer großzügigen Portion "Octavia"-Plaketten überall.
Ringbrothers Aston Martin 'Octavia' Restomod
"Es ist fast unmöglich, all die Feinheiten zu beschreiben, die in die Entwicklung dieses Autos eingeflossen sind. Es hat uns dazu gebracht, über unsere Komfortzone hinaus innovativ zu sein und ein bewegliches mechanisches Kunstwerk zu erschaffen", sagt Mike Ring, Miteigentümer von Ringbrothers. "Wir haben die Wildheit amerikanischer Muskeln mit der steifen Oberlippe englischer Kultiviertheit und Motorisierung kombiniert. 'OCTAVIA' übertrifft alles, was wir bisher gebaut haben, und ist eine Feier des Hot Rodding-Geistes, die in Monterey auf der größten Bühne von allen enthüllt wird."
Ringbrothers nennt keinen Preis für diesen absolut schönen Briten, aber diese Art von Liebe zum Detail wird sicherlich nicht billig sein.
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