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Skoda Vision O (2025): Ausblick auf den neuen Octavia Combi?

Ein erstes Teaserbild gibt einen Ausblick auf das Design der Studie

Skoda Vision O Teaser
Bild von: Skoda

Skoda hat erste Bilder und eine Animation seiner neuen Konzeptstudie Vision O veröffentlicht. Die Silhouette zeigt ein Kombi-Modell, das Elemente der aktuellen Designlinie "Modern Solid" weiterentwickelt. Gleichzeitig deutet die Studie an, wie Skoda die klassische Kombiform in den kommenden Jahren interpretieren könnte.

Kombis stehen im Zentrum der Skoda-DNA. Der Octavia Combi ist aktuell in vierter Generation auf dem Markt und gehört seit Jahren zu den Bestsellern – in vielen Ländern ist er der meistverkaufte Kombi überhaupt. Auch der Superb Combi erfreut sich großer Beliebtheit. Dass Skoda an dieser Karosserieform festhält, ist daher keine Überraschung.

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Die Vision O greift typische Gestaltungselemente dieser Baureihen auf – etwa eine geneigte Frontscheibe und eine flach verlaufende Dachlinie – und kombiniert sie mit neuen, stärker geometrisch betonten Formen. Der offizielle Auftritt des Konzepts ist für die IAA Mobility im September 2025 in München geplant.

Laut Skoda-Designer Jounggeen Kim wurde das Fahrzeug so gestaltet, dass es die Grundprinzipien der Modern-Solid-Sprache auf die Karosserieform des Kombis überträgt. Dabei spielte das Thema Zirkularität eine zentrale Rolle. Darunter versteht Skoda einen verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit, Recyclingfähigkeit und Wiederverwendbarkeit – sowohl bei der Konstruktion als auch im alltäglichen Gebrauch. Der Buchstabe "O" im Namen der Studie soll diesen Ansatz symbolisieren.

In einem internen Workshop wurde das Designteam gebeten, das Fahrzeug mit einem Wort zu beschreiben. Kim wählte "all-in-one", da die Studie verschiedene Nutzungsanforderungen gleichzeitig abdecken soll. Seine Gestaltung orientierte sich sowohl an früheren Skoda-Modellen wie dem Yeti oder dem Roomster als auch an Einflüssen aus der tschechischen Architektur.

Skoda Vision 7S Concept (2022)

Skoda Vision 7S Concept (2022)

Skoda-CEO Klaus Zellmer bezeichnete die Studie als wichtigen Schritt bei der Weiterentwicklung der Designstrategie und als Vorbereitung auf technologische und gesellschaftliche Veränderungen im Automobilsektor.

Ob die Vision O in dieser Form in Serie geht, ist offen. Die Studie dient in erster Linie als gestalterischer und konzeptioneller Ausblick. Allerdings wird bereits über einen rein elektrischen Antrieb spekuliert.