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BMW M5 CS mit 1.000 PS: Hypercar im Tarnanzug

Flugzeuge jagen auf der A9? Mit dieser krassen Tuning-Limo von Infinitas kein Problem!

infinitas SP1000 auf Basis BMW M5 CS
Bild von: infinitas engineering

Was klingt wie eine Wette unter PS-Freaks, ist jetzt Realität: Die bayerische Tuning-Manufaktur infinitas engineering hat sich den BMW M5 CS zur Brust genommen – und ihm sage und schreibe 1.000 PS eingepflanzt. Ja, richtig gelesen: vierstellig. In einer Business-Limousine. Willkommen im Club der Wahnsinnigen.

Der BMW M5 CS war bereits ab Werk kein Kind von Traurigkeit. Mit 635 PS, Allradantrieb, adaptivem Fahrwerk und Leichtbaumaßnahmen wie Carbon-Haube und Schalensitzen war er das schnellste und schärfste Serienmodell, das BMW je auf die Straße gelassen hat. Limitiert, begehrt – und für den deutschen Tuner Infinitas nur der Anfang.

infinitas SP1000 auf Basis BMW M5 CS
Bild von: infinitas engineering

Und weil Infinitas offenbar nicht viel von halben Sachen hält, gab’s direkt das Komplettprogramm für die Maschine: kugelgelagerte Keramik-Turbolader mit Carbon-Inlets, geschmiedete Kolben, neue Pleuel, Sportluftfilter, überarbeitete Kraftstoffversorgung und natürlich eine frische Software.

Das Ergebnis: 1.000 PS und 1.200 Nm, untermalt von einer Auspuffanlage mit OPF-Ersatzrohr und Downpipes ohne Kat. Straßenzulassung? Natürlich nicht. Aber wer 1.000 PS will, wird sich von sowas nicht aufhalten lassen. Alternativ gibt’s aber eine "zivilere" 900-PS-Version – sogar mit Eintragung. Wie brav.

infinitas SP1000 auf Basis BMW M5 CS
Bild von: infinitas engineering

Die Vmax wird bei der Vollversion übrigens auf 350 km/h angehoben. Wer also schon immer mal auf der linken Spur der A9 Flugzeuge jagen wollte: bitte sehr. Und für das passende Schaltgefühl sorgt ein optimiertes Achtgang-Automatikgetriebe mit neu abgestimmter Software – damit die Gänge nicht schlappmachen, wenn der rechte Fuß wieder mal keine Gnade kennt.

Optisch bleibt’s halbwegs seriös. Kein Breitbau, kein Pommestheken-Spoiler. Stattdessen dezente Embleme, Zierstreifen, ein Carbonlenkrad mit LED-Schaltanzeige und Magnet-Schaltwippen. Innen eher Understatement – außen auch. Das Monster bleibt im Maßanzug.

Kostenpunkt für das Upgrade: ab rund 40.000 Euro. Klingt nach viel – ist es auch. Aber für einen M5, der Supersportlern das Fürchten lehrt und dabei aussieht wie der Dienstwagen eines Vorstandes? Fast schon ein Schnäppchen.